Newmont legt heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Der Markt will vor allem sehen, ob die laufende Portfolio-Bereinigung zusammen mit den stark gestiegenen Goldpreisen tatsächlich zu kräftigen Cashflows führt. Die Aktie notierte zuletzt nahe jüngster Hochs.

Hohe Messlatte für Q4

Die Erwartungen sind ambitioniert. Für das vierte Quartal liegt die Konsensschätzung beim Umsatz bei rund 6,25 Mrd. US-Dollar, getragen von deutlich höheren realisierten Goldpreisen im Jahresvergleich.

Beim Ergebnis je Aktie (bereinigt) rechnen Beobachter mit etwa 1,81 bis 2,02 US-Dollar. Rückenwind liefert dabei die jüngste Historie: In den vergangenen vier Quartalen übertraf Newmont jeweils die Gewinnschätzungen.

Portfolio-Verkäufe abgeschlossen – Kosten im Blick

Der Bericht ist zugleich der erste unter der vollständigen Amtszeit von CEO Natascha Viljoen, die seit dem 1. Januar im Amt ist. Inhaltlich dürfte ein Schwerpunkt auf dem Abschluss des umfangreichen Veräußerungsprogramms liegen, mit dem das Portfolio auf sogenannte Tier-1-Assets fokussiert werden soll.

Zu den zuletzt finalisierten Transaktionen zählen:
- der Verkauf der Assets Telfer und Havieron,
- die Veräußerungen von Musselwhite, Éléonore sowie Cripple Creek & Victor,
- der Verkauf der Assets Akyem und Porcupine.

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Ziel der „Verschlankung“: die All-in Sustaining Costs (AISC) senken und damit die Margen verbessern.

Goldhausse als Rückenwind – Produktion unter Beobachtung

Das Zahlenpaket kommt in einem außergewöhnlich starken Umfeld für Edelmetalle. Gold notierte Ende 2025 und Anfang 2026 vielfach auf Rekordniveau, überschritt zwischenzeitlich die Marke von 5.000 US-Dollar je Unze und erreichte im Januar Allzeithochs nahe 5.600 US-Dollar. Entsprechend stark lief auch die Aktie: Auf Sicht von zwölf Monaten wird ein Plus von rund 157 bis 169% genannt.

Doch wie stabil bleibt die Produktion nach den Verkäufen? Hier richten sich die Blicke auch auf Ahafo North in Ghana, das inzwischen in der kommerziellen Produktion ist und laut Erwartung jährlich 275.000 bis 325.000 Unzen beitragen soll.

Nach US-Börsenschluss dürften daher besonders Umsatz- und EPS-Abgleich mit den Schätzungen sowie Aussagen zu AISC und Produktionsvolumen im Fokus stehen.

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