Newmont schaltet sich mit deutlichen Worten in Barricks IPO-Pläne ein – und setzt dabei auf Vertragsdetails. Im Zentrum steht das Gemeinschaftsprojekt Nevada Gold Mines, an dem Newmont einen großen Anteil hält. Wie stark könnten Barricks Umbaupläne die gemeinsame Struktur beeinflussen?

Nevada Gold Mines im Fokus

Barrick Gold will seine nordamerikanischen Gold-Assets bis Ende 2026 in eine eigene, börsennotierte Gesellschaft ausgliedern. In dieses Paket sollen auch Barricks Anteile an Nevada Gold Mines (NGM) sowie die Projekte Fourmile und Pueblo Viejo fließen.

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Newmont hält 38,5% an Nevada Gold Mines und reagierte am Montag mit einer öffentlichen Stellungnahme. Der Konzern pocht darauf, dass eine solche Transaktion strikt den bestehenden Joint-Venture-Verträgen folgen muss. Dabei verweist Newmont ausdrücklich auf Übertragungsbeschränkungen und Vorkaufsrechte, die im Vertrag verankert seien.

Kritik an der operativen Entwicklung

Neben der rechtlichen Einordnung äußerte Newmont auch inhaltliche Sorgen zur Entwicklung des Joint Ventures. In der Mitteilung sprach das Management von einer verschlechterten Performance und einem Rückgang des Vermögenswerts bei NGM über die vergangenen sechs Jahre. Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen, dass es gemeinsam mit Barrick daran arbeite, diese operativen Trends wieder zu drehen.

Rückenwind durch Gold – und Blick auf die Zahlen

Die angespannte Unternehmenskommunikation trifft auf ein freundliches Edelmetall-Umfeld. Der Spot-Goldpreis erholte sich am Montag und notierte bei rund 5.032,40 US-Dollar je Unze (etwa +1,06% im Tagesverlauf).

Die Aktie reagierte deutlich: In den USA stieg Newmont (NEM) auf 115,32 US-Dollar (+6,79%). In Europa wurde der Titel bei 98,52 Euro gehandelt (+1,34% intraday).

Wichtige Punkte im Überblick:
- Kurs (USA): 115,32 US-Dollar (+6,79%)
- Kurs (Europa): 98,52 Euro (+1,34%)
- Goldpreis: ca. 5.032 US-Dollar je Unze
- NGM-Anteil: 38,5%
- Nächster Termin: Quartalszahlen am 19. Februar

Abseits der Strategie-Debatte bestätigte Newmont zudem einen tödlichen Unfall in der Tanami-Mine in Australien am 5. Februar. Der Betrieb wurde beeinträchtigt, nachdem NT WorkSafe eine formelle Untersuchung eingeleitet hat.

Am 19. Februar legt Newmont die nächsten Ergebnisse vor – dann dürfte sich auch zeigen, wie stark operative Themen und die NGM-Diskussion den Blick der Anleger auf die kommenden Monate prägen.

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