Newmont Mining Aktie: Streit eskaliert
Newmont Mining kämpft derzeit an zwei Fronten. Während in Australien der Betrieb nach einem tragischen Vorfall ruht, bricht in Nevada ein offener Konflikt mit Partner Barrick Gold aus. Der Goldriese kritisiert öffentlich die Leistung des gemeinsamen Joint Ventures – und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Barrick einen Teilbörsengang plant.
Konflikt um Nevada-Assets
Im Zentrum der Unruhe steht das Joint Venture "Nevada Gold Mines" (NGM), an dem Newmont 38,5 Prozent hält. Newmont moniert in einer aktuellen Stellungnahme eine Verschlechterung der operativen Leistung sowie einen Wertverlust der Assets in den vergangenen sechs Jahren. Das Management kündigte an, notwendige Schritte einzuleiten, um diesen Abwärtstrend umzukehren.
Die öffentliche Kritik folgt unmittelbar auf die Pläne von Barrick Gold, einen Minderheitsanteil seiner nordamerikanischen Aktivitäten – zu denen auch NGM gehört – über einen Börsengang (IPO) zu veräußern. Newmont wies darauf hin, dass jede Transaktion die bestehenden Schutzmechanismen der Verträge, einschließlich Übertragungsbeschränkungen, respektieren müsse.
Betriebsstopp in Australien
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Abseits des politischen Parketts belastet ein schwerwiegender Vorfall das operative Geschäft. In der Tanami-Goldmine im australischen Northern Territory stehen die Bänder still. Grund ist ein tödlicher Arbeitsunfall am 4. Februar, bei dem ein Mitarbeiter ums Leben kam. Das Unternehmen hat sämtliche Aktivitäten vor Ort ausgesetzt und unterstützt die behördlichen Ermittlungen. Wann der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch offen.
Starkes Umfeld stützt
Diese unternehmensspezifischen Probleme treffen auf ein eigentlich robustes Marktumfeld. Der Goldpreis notiert bei rund 5.070 US-Dollar pro Unze, angetrieben durch einen schwächeren US-Dollar und anhaltende Käufe der chinesischen Zentralbank. Dies spiegelt sich auch im Aktienkurs wider: Trotz der aktuellen Nachrichtenlage verzeichnet das Papier seit Jahresanfang ein Plus von über 19 Prozent.
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den 19. Februar. Bei der Vorstellung der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 wird das Management konkrete Antworten liefern müssen – sowohl zur Dauer des Stillstands in Australien als auch zur Zukunft der Partnerschaft mit Barrick.
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