Der einstige Highflyer Solana hat massiv an Glanz verloren und kämpft mit einer tiefgreifenden Vertrauenskrise. Seit dem Hoch im September 2025 kennt der Kurs fast nur eine Richtung: abwärts. Doch nicht nur der Preis bröckelt, auch die fundamentale Nutzung des Netzwerks und das Interesse am Terminmarkt brechen ein. Die Kombination aus sinkender Liquidität und technischen Bedenken setzt die Kryptowährung unter erheblichen Druck.

Warnsignale vom Terminmarkt

Ein Blick auf die Derivatemärkte offenbart die tiefe Skepsis der Marktteilnehmer. Das offene Interesse (Open Interest) an Solana-Futures ist im Vergleich zum Hoch vor fünf Monaten um drastische 75 Prozent eingebrochen. Dies deutet darauf hin, dass Händler Risiken abbauen, statt neue Positionen aufzubauen.

Besonders alarmierend ist die Situation bei den Finanzierungsraten: Leerverkäufer zahlen aktuell eine annualisierte Rate von 20 Prozent. Ein solches Niveau gilt als aggressiv und unterstreicht die Überzeugung der Bären, dass weitere Kursverluste bevorstehen. Im Vergleich dazu wirkt die Stimmung bei Ethereum mit neutralen Finanzierungsraten deutlich stabiler. Wenn das Open Interest bei gleichzeitig fallenden Preisen steigt, wie zuletzt beobachtet, ist dies ein klassisches Indiz für den Aufbau neuer Short-Positionen.

Fundamentale Schwäche

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Auch abseits der Spekulation zeigen sich Risse im Fundament. Die wöchentlichen Einnahmen aus dezentralen Anwendungen auf der Blockchain sind auf den tiefsten Stand seit Oktober 2024 gefallen. Problematisch bleibt die hohe Abhängigkeit von spekulativen Trends: Die Memecoin-Plattform "Pump" war im Berichtszeitraum allein für rund 40 Prozent der Netzwerkumsätze verantwortlich. Da der Hype um Memecoins und NFTs spürbar nachlässt, schwindet somit auch die wirtschaftliche Basis des Netzwerks.

Zusätzlich belasten technische Unsicherheiten das Sentiment. Nachdem im Januar kritische Sicherheitslücken Updates der Validatoren erforderten, sorgten Performance-Probleme Anfang Februar erneut für Unruhe bezüglich der Zuverlässigkeit der Infrastruktur. Dies spiegelt sich auch bei institutionellen Investoren wider: Solana-ETFs verwalten derzeit nur einen Bruchteil der Vermögenswerte vergleichbarer Ethereum-Produkte.

Die Kombination aus technischer Anfälligkeit, sinkender Nutzung und einem starken US-Dollar, der Risiko-Assets aktuell global belastet, drückt den Kurs in eine gefährliche Zone. Marktbeobachter fokussieren sich nun auf die Marke von 80 US-Dollar. Angesichts des aktuellen Kurses von rund 82 US-Dollar und dem Fehlen positiver Impulse könnte ein Bruch dieser Unterstützung eine weitere Beschleunigung der Verkaufswelle auslösen.

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