Newmont Aktie: Goldrückenwind
Gold notiert um 5.000 Dollar je Unze – und Newmont will diesen Rückenwind mit operativen Fortschritten in bares Geld verwandeln. Kurz vor den Zahlen richtet sich der Blick vor allem auf zwei Punkte: neue Produktion in Ghana und die Frage, was mit dem zuletzt stark gestiegenen freien Cashflow passiert.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Goldpreis: rund 5.000 US-Dollar je Unze
- Operativ: kommerzielle Produktion bei Ahafo North (Ghana) erreicht
- Nächster Termin: Quartals- und Jahreszahlen am Donnerstag
- Kursentwicklung (12 Monate): ca. +174,9%
Hohe Margen dank stabilem Kostenniveau
Das aktuelle Umfeld spielt den großen Produzenten in die Karten. Branchenberichte verweisen auf Margen von grob 70% – getragen von einem Goldpreis, der stark gestiegen ist, während die sogenannten All-In Sustaining Costs (AISC) im Korridor von 1.400 bis 1.600 Dollar je Unze relativ stabil geblieben sein sollen.
Für Newmont ist das mehr als nur ein Makro-Bonus: Mit dem Start der kommerziellen Produktion beim Projekt Ahafo North kommt ein handfester operativer Baustein hinzu. Das Vorhaben soll die jährliche Förderkapazität spürbar erhöhen und damit die Hebelwirkung auf das aktuelle Preisniveau verstärken. Parallel dazu treibt das Unternehmen den Portfolio-Umbau voran und trennt sich von nicht zum Kerngeschäft zählenden Vermögenswerten, um Abläufe zu straffen und Kapital gezielter einzusetzen. Seit Januar führt CEO Natascha Viljoen diesen Kurs.
Institutionelle Investoren vor den Zahlen in Bewegung
Auch bei den Großinvestoren gab es zuletzt auffällige Verschiebungen. Aus regulatorischen Meldungen geht hervor, dass Vanguard seinen Anteil im dritten Quartal um rund 1,5 Millionen Aktien reduziert hat. Trotz des Verkaufs bleibt Vanguard mit mehr als 133 Millionen Aktien einer der größten Anteilseigner.
Auf der anderen Seite baute unter anderem Norges Bank eine bedeutende neue Position auf. Das unterstreicht, dass Teile der institutionellen Investoren weiter auf die Cashflow-Stärke des Konzerns setzen.
Worauf es am Donnerstag ankommt
Für Donnerstag sind die Zahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr angekündigt. Der Markt erwartet vor allem Klarheit, wie der Ende 2025 erzielte Rekord beim freien Cashflow verwendet werden soll – konkret mit Blick auf Dividenden und mögliche Aktienrückkäufe. Zudem dürfte die Telefonkonferenz wichtig werden, weil Anleger dort Hinweise suchen, ob die aktuell sehr hohen Margen unter diesen Rahmenbedingungen tragfähig bleiben.
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