Newmont startet in den März mit Rückenwind aus einem außergewöhnlich starken Jahr – und mit gleich mehreren Baustellen, die für Anleger wichtig sind. Rekordwerte beim freien Cashflow treffen auf eine neue Konzernchefin, hohe Investitionen und ein großes Projekt in Argentinien. Was steckt hinter dieser Mischung aus Stärke und Übergang?

Rekord-Cashflow – und wohin das Geld floss

Ende Februar legte Newmont die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor – und setzte dabei den Ton: Das Unternehmen meldete Rekorde bei Gewinn und freiem Cashflow. Im Schlussquartal kamen 2,8 Mrd. US-Dollar zusammen, im Gesamtjahr 7,3 Mrd. US-Dollar.

Entscheidend ist aber der Kontext: Laut CEO Natascha Viljoen war das kein Zufall, sondern Ergebnis „disziplinierter operativer Umsetzung“. Das Geld wurde sichtbar eingesetzt: 3,4 Mrd. US-Dollar flossen an Aktionäre zurück, gleichzeitig wurde die Verschuldung um 3,4 Mrd. US-Dollar reduziert. Zusätzlich brachte die Optimierung des Portfolios 3,6 Mrd. US-Dollar ein.

Unterm Strich: Newmont geht mit einer robusten Bilanz in ein Jahr, das deutlich investitionsintensiver wird.

Dividende: Stichtag heute

Parallel zu den Zahlen bestätigte der Verwaltungsrat eine Quartalsdividende von 0,26 US-Dollar je Aktie (für Q4 2025). Heute, am 3. März 2026, liegt der Ex-Tag bzw. der Stichtag für die Eintragung im Register; ausgezahlt werden soll am 26. März 2026.

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Interessant ist hier der Rahmen: Newmont verweist auf eine „nachhaltige“ Dividendensumme von 1,1 Mrd. US-Dollar pro Jahr. Wachstum je Aktie soll dabei auch über Aktienrückkäufe entstehen, die die Zahl ausstehender Aktien senken – ohne den gesamten finanziellen Verpflichtungsrahmen auszuweiten.

800 Millionen für Argentinien – und ein investitionsreiches 2026

Die größte neue Investitionsnachricht kommt aus Argentinien: Laut Wirtschaftsminister Luis Caputo will Newmont rund 800 Mio. US-Dollar in Cerro Negro stecken. Das Geld soll über die nächsten sechs Jahre in die Wiederaufnahme und Erweiterung des Projekts „Cerro Negro Expansion 1“ fließen – mit dem Ziel, die Laufzeit der Mine über 2035 hinaus zu verlängern. Beide Seiten sprechen von einem strategischen Vorhaben.

Gleichzeitig zeigt der Ausblick für 2026: Die Investitionskurve geht nach oben. Newmont rechnet mit 1,95 Mrd. US-Dollar an Sustaining Capital und 1,4 Mrd. US-Dollar an Development Capital. Dazu kommen geplante Ausgaben für Exploration und Projekte von 525 Mio. US-Dollar sowie Rekultivierung von rund 850 Mio. US-Dollar.

Operativ kalkuliert Newmont für 2026 mit einer zurechenbaren Goldproduktion von rund 5,3 Mio. Unzen – nach 5,9 Mio. Unzen im Jahr 2025. Dabei soll mehr als die Hälfte der Produktion in der zweiten Jahreshälfte anfallen. Ein Belastungsfaktor zu Jahresbeginn: In Boddington drückten Reparaturen nach Buschfeuerschäden die Verarbeitung temporär; der erwartete Effekt für das erste Quartal wird mit rund 60.000 Unzen beziffert. Zudem hat das Management für Q1 Steuerzahlungen von über 1 Mrd. US-Dollar angekündigt, was den freien Cashflow im Auftaktquartal gegenüber dem starken Q4 dämpfen dürfte.

Auch der Kurs spiegelt die Lage zwischen starkem Lauf und kurzer Verschnaufpause: Heute notiert die Aktie bei 109,00 Euro (-1,04%), bleibt aber über die letzten 30 Tage deutlich im Plus.

Der nächste konkrete Termin für neue Fakten steht bereits fest: Am 23. April 2026 soll der nächste Ergebnisbericht folgen – dann wird sich zeigen, wie gut der Start in das investitionsintensive Jahr gelungen ist und ob die angekündigten Projekte und Produktionsschwerpunkte wie geplant greifen.

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