Newmont Aktie: Milliarden für Aktionäre
Newmont Mining hat einen ambitionierten Plan vorgelegt: 6 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe, 1,1 Milliarden Dollar für Dividenden. Möglich macht das ein Rekordjahr 2025 mit 7,3 Milliarden Dollar freiem Cashflow. Gleichzeitig kündigt der Goldproduzent für 2026 einen deutlichen Rückgang der Fördermengen an – ein bewusster Schritt, der Fragen aufwirft.
Kapitalrückgabe im Fokus
Im Februar 2026 konkretisierte Newmont seine Strategie zur Kapitalallokation. Die Quartals-Dividende liegt bei 0,26 Dollar je Aktie, was auf Jahressicht die angekündigten 1,1 Milliarden Dollar ergibt. Das Rückkaufprogramm über 6 Milliarden Dollar unterstreicht die Priorität des Managements: Wert je Aktie steigern, statt um jeden Preis zu wachsen.
Grundlage dieser Ausschüttungen ist eine starke Bilanz. Newmont baute Schulden ab und beendete 2025 mit einer Netto-Cashposition. Der Begriff "Festungsbilanz" fiel in der Präsentation nicht ohne Grund – das Unternehmen kann sich die großzügigen Rückflüsse an Investoren leisten, ohne in finanzielle Schieflage zu geraten.
Bewusste Produktionsdelle
Für 2026 prognostiziert Newmont rund 5,3 Millionen Unzen Gold – weniger als im Vorjahr. Das Management spricht von einem "Trough Year", einem Tiefpunkt in der Produktion. Verantwortlich dafür ist die gezielte Abbauplanung in Schlüsselminen sowie Optimierungsmaßnahmen nach der Newcrest-Übernahme von 2023.
Die All-In Sustaining Costs (AISC) sollen 2026 bei etwa 1.680 Dollar je Unze liegen. Trotz geringerer Mengen will Newmont damit gesunde Margen halten. Ab 2027 soll das Portfolio dann wieder in den Wachstumsmodus zurückkehren – so zumindest der Plan.
Starke Zahlen als Fundament
Das vierte Quartal 2025 übertraf die Analystenerwartungen deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,52 Dollar, der Umsatz bei rund 6,8 Milliarden Dollar. Entscheidend dafür waren die hohen realisierten Goldpreise. Die Aktie reagierte positiv und schloss zuletzt bei 127,47 Dollar.
Die Strategie spiegelt einen Wandel in der Bergbauindustrie wider: Weg vom reinen Wachstum, hin zu disziplinierter Kapitalverwendung und direkten Rückflüssen an Aktionäre. Newmont setzt dabei auf eine Balance aus kurzfristiger Zurückhaltung bei der Förderung und langfristiger Wertsteigerung. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob die geplante Rückkehr zum Wachstum ab 2027 gelingt.
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