Newmont startet mit Rekordzahlen ins Jahr 2026. Der weltgrößte Goldproduzent profitiert vom hohen Goldpreis, einer starken Bilanz und wachsendem Vertrauen der Wall Street. Die Aktie markierte heute ein neues 52-Wochen-Hoch – getrieben von einem Analystenupgrade und einer milliardenschweren Investitionszusage.

Starke Zahlen, starker Cashflow

Die am 19. Februar veröffentlichten Geschäftszahlen für 2025 übertrafen die Erwartungen deutlich. Im vierten Quartal erzielte Newmont einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,52 US-Dollar – 0,55 US-Dollar über den Analystenprognosen. Der Umsatz lag bei 6,82 Milliarden US-Dollar, ebenfalls über den Erwartungen von 6,19 Milliarden.

Für das Gesamtjahr meldete Newmont einen Nettogewinn von 7,2 Milliarden US-Dollar und einen bereinigten Gewinn von 7,6 Milliarden. Der operative Cashflow erreichte Rekordniveau: 7,3 Milliarden US-Dollar freier Cashflow flossen in die Kasse. Gleichzeitig baute das Unternehmen Schulden in Höhe von 3,4 Milliarden ab und beendete das Jahr mit einer Nettocash-Position von 2,1 Milliarden US-Dollar.

An die Aktionäre flossen über Dividenden und Aktienrückkäufe 3,4 Milliarden US-Dollar zurück. Die operative Produktion lag bei 5,9 Millionen Unzen Gold, die Kosten bei 1.358 US-Dollar je Unze.

Bernstein hebt Kursziel auf 157 Dollar

Am 27. Februar stufte die Investmentbank Bernstein die Newmont-Aktie von "Market Perform" auf "Outperform" hoch und hob das Kursziel von 121 auf 157 US-Dollar an. Begründung: ein deutlich höherer langfristiger Goldpreis. Bernstein erwartet für 2026 einen Goldpreis von 4.800 US-Dollar je Unze und für 2030 sogar 6.100 US-Dollar. Die Prognose stützt sich auf steigende Nachfrage von Zentralbanken und ETFs sowie auf erwartete US-Zinssenkungen.

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Auf Basis der neuen Goldpreisannahmen hob Bernstein die EBITDA-Prognose für Newmont um 26 Prozent auf 21,9 Milliarden US-Dollar an. Auch andere Institute zogen nach: Bank of America erhöhte das Kursziel von 134 auf 151 US-Dollar, BMO Capital senkte es leicht von 145 auf 140 US-Dollar, bestätigte aber beide Male die Kaufempfehlung. Laut CNN empfehlen 27 Analysten die Aktie aktuell im Durchschnitt zum Kauf.

800 Millionen für Argentinien

Newmont kündigte an, rund 800 Millionen US-Dollar in die Cerro-Negro-Mine in Argentinien zu investieren. Das Geld fließt über die nächsten sechs Jahre und soll die Laufzeit der Mine über 2035 hinaus verlängern. Laut Argentiniens Wirtschaftsminister Luis Caputo handelt es sich um eine "strategische" Maßnahme. Die Produktion in Cerro Negro soll durch höhere Verarbeitungsmengen und Produktivitätsinitiativen steigen, die Kosten je Unze sinken.

Ausblick: Weniger Produktion, höhere Kosten

Für 2026 plant Newmont eine Produktion von rund 5,3 Millionen Unzen Gold – ein Rückgang gegenüber 2025. Die Kosten je Unze sollen auf 1.680 US-Dollar steigen. Gleichzeitig erhöht das Unternehmen die Investitionen: 1,95 Milliarden US-Dollar für laufende Projekte, 1,4 Milliarden für Entwicklungsprojekte wie die Cadia Panel Caves oder Tanami Expansion 2.

Die Mine Ahafo North in Ghana geht 2026 erstmals in den vollen Produktionsbetrieb. Nach der Fertigstellung Ende 2025 soll die Anlage in den kommenden 13 Jahren jährlich 275.000 bis 325.000 Unzen Gold liefern.

Ein Unsicherheitsfaktor bleibt das Joint Venture in Nevada mit Barrick Gold. Newmont kritisiert die Performance des gemeinsamen Betriebs und betont, dass alle Transaktionen die bestehenden Vertragsrechte respektieren müssen.

Die nächsten Quartalszahlen gibt Newmont am 23. April bekannt. Die Dividende von 0,26 US-Dollar je Aktie wird am 26. März ausgezahlt.

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