Netflix Aktie: Hervorragendes Feedback!
Netflix hat den Rückzieher gemacht – und die Börse belohnt es mit einem kräftigen Kurssprung. Der Streaming-Riese zog sein Übernahmeangebot für Warner Bros. Discovery zurück, nachdem Konkurrent Paramount Skydance ein höheres Gebot vorgelegt hatte. Die Aktie schoss im nachbörslichen Handel um bis zu 13 Prozent nach oben. Die Botschaft der Netflix-Führung war unmissverständlich: Lieber das Geld in die eigenen Inhalte stecken, als sich in einen teuren Bieterwettstreit zu verstricken.
Paramount überbietet Netflix deutlich
Paramount sicherte sich die Pole Position mit einem Angebot von 31 US-Dollar je Aktie für Warner Bros. Discovery. Inklusive Schulden beläuft sich die Transaktion auf rund 111 Milliarden US-Dollar. Netflix hatte im Dezember noch 27,75 US-Dollar pro Anteil geboten – insgesamt etwa 82,7 Milliarden US-Dollar. Der entscheidende Unterschied: Netflix wollte nur die Studio- und Streaming-Sparten übernehmen, Paramount greift nach dem Gesamtpaket inklusive CNN und HBO Max.
Klare Ansage der Netflix-Chefs
Co-CEOs Ted Sarandos und Greg Peters machten deutlich, dass das Nachziehen des Konkurrenzangebots finanziell nicht mehr attraktiv sei. Die Warner-Übernahme sei ein „nice-to-have" zum richtigen Preis gewesen, aber kein „must-have" um jeden Preis. Nur zwei Stunden nachdem der Warner-Vorstand das Paramount-Gebot als überlegen eingestuft hatte, reichte Netflix die formelle Absage ein.
20 Milliarden für eigene Inhalte
Statt Milliarden in eine Großübernahme zu pumpen, schwenkt Netflix um. Das Unternehmen plant, rund 20 Milliarden US-Dollar direkt in die Produktion eigener Filme und Serien zu investieren. Zudem nimmt die Streaming-Plattform ihr Aktienrückkaufprogramm wieder auf. Als Trostpflaster für den geplatzten Deal zahlt Paramount eine Vertragsstrafe von 2,8 Milliarden US-Dollar an Netflix.
Kartellrechtliche Hürden umschifft
Mit dem Rückzug erspart sich Netflix langwierige kartellrechtliche Prüfungen. Die Paramount-Übernahme hingegen steht bereits unter intensiver Beobachtung des US-Justizministeriums, da zwei der fünf verbliebenen Hollywood-Studios fusionieren würden. Paramount musste dem Warner-Vorstand eine regulatorische Ausstiegsgebühr von 7 Milliarden US-Dollar zusichern sowie eine beschleunigte Tickinggebühr von 25 Cent je Aktie garantieren. Netflix verlässt den Bieterwettstreit nun mit voller finanzieller Flexibilität und ohne regulatorisches Risiko.
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