Netflix Aktie: Starke Erholung
Netflix verzeichnet deutliche Kursgewinne, nachdem sich die Dynamik im Bieterwettstreit um Warner Bros. Discovery verändert hat. Die Aktie des Streaming-Anbieters legte fast 6% zu, nachdem Konkurrent Paramount Skydance sein Angebot erhöht und damit die geplante Konsolidierung im Unterhaltungssektor in eine neue Phase gebracht hat.
Paramount erhöht den Druck
Paramount Skydance hat sein Barangebot für Warner Bros. Discovery auf 31 Dollar je Aktie angehoben. Damit stellt der Konzern das bestehende Angebot von Netflix direkt infrage, das die Zielgesellschaft mit einem Unternehmenswert von rund 82,7 Milliarden Dollar oder 27,75 Dollar je Aktie bewertet. Der Verwaltungsrat von Warner Bros. Discovery räumte ein, dass das überarbeitete Paramount-Gebot vernünftigerweise zu einem besseren Vorschlag führen könnte. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.
Die Reaktion der Anleger fiel eindeutig positiv aus. Seit der ursprünglichen Ankündigung am 5. Dezember hatte die Netflix-Aktie rund 20% verloren. Die Märkte hatten die enormen finanziellen Verpflichtungen für den Zusammenschluss skeptisch bewertet. Die Aussicht, dass Netflix aus dem Bieterwettstreit aussteigen könnte, treibt nun die jüngste Kurserholung.
Die Vertragsstruktur sieht komplexe Ausstiegsklauseln vor. Sollte Warner Bros. Discovery die bestehende Fusionsvereinbarung zugunsten des Paramount-Angebots beenden, würde eine Abstandszahlung von 2,8 Milliarden Dollar fällig. Paramount selbst hat sich zu einer Zahlung von 7 Milliarden Dollar verpflichtet, falls die geplante Fusion von den Aufsichtsbehörden blockiert wird.
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Regulierer nehmen Transaktion ins Visier
Die behördliche Prüfung bleibt ein entscheidender Faktor. Generalstaatsanwälte aus elf Bundesstaaten haben das US-Justizministerium aufgefordert, die 82,7-Milliarden-Dollar-Transaktion eingehend zu untersuchen. Sie befürchten mögliche Monopolstellungen und Wettbewerbsverzerrungen in der Kinofilmbranche.
Netflix hatte bereits versucht, diesen Bedenken zu begegnen. Das Unternehmen schlug vor, Warner Bros.-Filme 45 Tage exklusiv in Kinos zu zeigen, bevor sie auf die Streaming-Plattform wechseln. Die Kombination aus höheren Geboten und regulatorischem Gegenwind hat die Medienkonsolidierung an einen Wendepunkt gebracht. Der Verwaltungsrat von Warner Bros. Discovery steht nun vor der finalen Entscheidung zwischen den konkurrierenden Angeboten.
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