Nel ASA Aktie: Stabilitätsprüfung vorgesehen
Bei Nel ASA ist es gerade auffallend ruhig. Der Markt schaut weniger auf Tagesmeldungen, sondern auf den nächsten harten Datenpunkt: die vorläufigen Zahlen für 2025. Nach einem Jahr mit Umbau und Veränderungen bei den Großaktionären soll der Bericht zeigen, wie belastbar der Kurs für 2026 wirklich ist.
Volljahreszahlen als nächster Prüfstein
Im Fokus steht die Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Laut Finanzkalender will Nel die Zahlen am 26. Februar 2026 vorlegen.
Entscheidend wird, ob sich die Erlöse stabilisieren. Im Q3-Bericht 2025 hatte Nel auf Probleme hingewiesen – unter anderem mit einem geringeren Auftragseingang im Jahresvergleich. Entsprechend genau dürfte der Markt darauf schauen, ob sich der Auftragsbestand inzwischen gefangen hat und wie Nel die Liquidität steuert. Zum Ende des dritten Quartals 2025 lag der Kassenbestand bei rund 1,8 Mrd. NOK.
Herøya-Ausbau als industrieller Maßstab
Neben der kurzfristigen Stimmung, die zuletzt auch von der Volatilität im Sektor geprägt war, bleibt die langfristige Industrialisierungsstrategie ein Kernthema. Einen wichtigen Schritt meldete Nel am 12. Dezember 2025: die finale Investitionsentscheidung (FID) für den Ausbau der Produktionskapazität in Herøya (Norwegen).
Ziel ist die Industrialisierung der Plattform „Next Generation Pressurized Alkaline“. Das Projekt soll die Kapazität um bis zu 1 GW erhöhen und wird durch den EU Innovation Fund unterstützt. Für Anleger ist die Umsetzung ein überprüfbarer Meilenstein, weil Nel damit stärker in Richtung automatisierter und kosteneffizienterer Fertigung gehen will.
Samsung E&A: Partnerschaft im Blick
Ein weiterer Strukturpunkt bleibt Samsung E&A. Seit der südkoreanische Engineering-Konzern Anfang 2025 größter Aktionär wurde, ist die Anbindung an die strategische Planung enger geworden.
Der kommende Jahresbericht und die Präsentation könnten konkreter zeigen, wie sich diese Zusammenarbeit entwickelt. Im Zentrum steht dabei, ob sich kommerzielle Synergien abzeichnen – vor allem bei großen EPC-Projekten (Engineering, Procurement and Construction), bei denen Samsungs globale Präsenz Nels Elektrolyseur-Technologie in größere Vorhaben bringen könnte.
Worauf läuft es in den nächsten Wochen also hinaus? Im Kern darauf, ob der Bericht Ende Februar belastbare Hinweise liefert, dass die Weichenstellungen aus 2025 inzwischen im operativen Geschäft ankommen.
Wichtige Punkte bis zur Vorlage der Zahlen:
- Ausblick/Guidance: Änderungen am Zeitplan für den Herøya-Kapazitätsausbau
- Auftragseingang: Ob das vierte Quartal neue, große und feste Aufträge gebracht hat, um den Bestand aufzufüllen
- Sektor-Stimmung: Bewegungen im europäischen Wasserstoff-Sektor, etwa rund um die Umsetzung von EU-Finanzierungsmechanismen wie der Hydrogen Bank, die Investitionsentscheidungen von Kunden beeinflussen
In den letzten 24 Stunden gab es laut Ausgangstext keine größeren regulatorischen Neuigkeiten. Damit dürfte sich bis zum 26. Februar vieles um die Positionierung vor den vorläufigen 2025er-Zahlen drehen – und um die Frage, ob Aufträge, Liquidität und der Herøya-Fahrplan ein konsistenteres Bild für 2026 ergeben.
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