Nach einer kräftezehrenden Talfahrt meldet sich der Panzergetriebe-Spezialist Renk eindrucksvoll zurück. Am Freitag sprangen die Papiere um gut acht Prozent in die Höhe und notierten bei 55,93 Euro. Damit gelang den Anteilsscheinen ein wichtiger charttechnischer Befreiungsschlag: Sie kehrten punktgenau an ihre 50-Tage-Linie zurück. Zuvor hatten Anleger jedoch starke Nerven gebraucht, denn vom Jahreshoch bei fast 67 Euro war die Aktie in den vergangenen Wochen um satte 27 Prozent eingeknickt.

Analysten sehen enorme Aufholjagd

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Der jüngste Kursrutsch wird von Experten nun als attraktive Einstiegschance gewertet. Sebastian Growe, Analyst bei der Investmentbank Exane BNP Paribas, hat die Aktie frisch auf „Outperform“ hochgestuft. Zwar wurde das Kursziel minimal auf 65 Euro angepasst, doch die Botschaft ist eindeutig: Die Zeit der relativen Schwäche gegenüber der Konkurrenz dürfte vorbei sein. Growe argumentiert, dass Renk seine Gewinne im Branchenvergleich mit fast doppelt so hohem Tempo steigern wird – ein Pfund, mit dem nur wenige Wettbewerber wuchern können.

Volle Auftragsbücher als Wachstumsmotor

Das Fundament für diesen Optimismus ist die prall gefüllte Auftragspipeline des Augsburger Unternehmens. In einem geopolitischen Umfeld, das weiterhin auf Aufrüstung und Modernisierung setzt, ist die Expertise von Renk bei Antriebslösungen für schwere Militärfahrzeuge gefragter denn je. Während andere Rüstungstitel zuletzt mit vagen Ausblicken kämpften, punktet Renk mit einer klaren Wachstumsvision und einer hohen operativen Geschwindigkeit.

Rückkehr des Vertrauens

Die Erholung am Freitag zeigt, dass das Vertrauen der Investoren nach der Korrekturphase schnell zurückkehrt. Für Marktbeobachter ist die Dynamik ein Zeichen dafür, dass die fundamentalen Daten die kurzfristige Skepsis überwiegen. Sollte die Aktie das aktuelle Niveau halten oder gar die 60-Euro-Marke zurückerobern, wäre nach Ansicht der Charttechniker der Weg zum alten Jahreshoch wieder frei.

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