Nebius Aktie: Sensationelle Wachstumschancen!
Die Nebius-Aktie ist mit Schwung ins Jahr 2026 gestartet. Nach einem kräftigen Kurssprung am Freitag hat der Titel heute einen Teil der Gewinne wieder abgegeben und pendelt in einer engen Spanne. Im Fokus stehen vor allem die deutlich angehobenen Ausbauziele bis Ende 2026 – und die Frage, ob das Unternehmen dieses Tempo halten kann.
Neuer Fahrplan treibt die Fantasie
Auslöser der Rally zum Jahresauftakt waren neue Infrastrukturziele und mehrere positive Jahresausblicke großer Finanzplattformen. Berichte zum „2026 Outlook“ bei Anbietern wie TipRanks und Seeking Alpha stellten die veränderte Strategie von Nebius heraus.
Wichtige Punkte, die den Kurs bewegen:
- Kapazitätsausbau: Nebius peilt nun 2,5 Gigawatt (GW) vertraglich gebundene Kapazität bis Ende 2026 an. Zuvor lag das Ziel bei 1 GW.
- Umsatzbasis: Für den jährlichen wiederkehrenden Umsatz (ARR) werden zum Jahresende 2026 7–9 Milliarden US‑Dollar in Aussicht gestellt. Nach Unternehmensangaben ist bereits mehr als die Hälfte dieser Spanne über den Auftragsbestand abgesichert.
- Analystenziele: Häuser wie Northland Securities bleiben klar positiv und sehen Kursziele von bis zu 211 US‑Dollar. Diese Annahmen hängen stark am Erfolg von AI Cloud 3.1, der neuen Plattformgeneration auf Basis von NVIDIAs Blackwell Ultra-Architektur.
- Konsolidierung: Nach einem Intraday-Hoch von 90,76 US‑Dollar am Freitag setzten heute Gewinnmitnahmen ein. Die Aktie gab intraday um rund 3–4 % nach und testete den Bereich um 86 US‑Dollar. Solche Schwankungen passen zum Muster nach dem Anstieg von rund 180 % Ende 2025.
Blackwell als Kernargument für die Bewertung
Nebius wird aktuell mit einer sehr hohen Umsatzbewertung gehandelt: Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt auf TTM-Basis bei über 50. Damit preist der Markt ein, dass das Unternehmen seine Rolle im AI‑Infrastrukturmarkt konsequent ausbaut.
Zentraler Baustein ist Nebius AI Cloud 3.1. Die Plattform soll das Unternehmen klar von reinen GPU-Vermietern abgrenzen, indem nicht nur Rechenleistung, sondern eine komplette AI‑Cloud-Umgebung angeboten wird – ähnlich großen Hyperscalern, aber fokussiert auf KI‑Workloads.
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Damit tritt Nebius in direkten Wettbewerb zu nicht börsennotierten Anbietern wie CoreWeave. Der Börsenstatus verschafft dem Unternehmen jedoch die Möglichkeit, umfangreiche Investitionen für das 2,5‑GW‑Ziel transparenter über den Kapitalmarkt zu finanzieren.
Die jüngsten Kursbewegungen spiegeln die Sicht des Marktes wider: Die Einführung der NVIDIA‑Blackwell‑Chips gilt als entscheidender Faktor für 2026. Gelingt die planmäßige Implementierung, erscheinen die hohen Bewertungsmultiplikatoren aus aktueller Sicht nachvollziehbar. Kommt es hingegen zu Lieferengpässen oder Verzögerungen, könnte der Bewertungsaufschlag rasch unter Druck geraten.
Ausblick: Q4-Zahlen als Belastungsprobe
Der nächste wichtige Termin ist der Bericht zum vierten Quartal 2025, der für Mitte Februar erwartet wird (voraussichtlich 18. Februar 2026). Im Mittelpunkt dürfte weniger der zurückliegende Umsatz stehen, sondern vor allem die „Deployment Velocity“ der neuen Blackwell-Cluster – also die Geschwindigkeit, mit der die neue Infrastruktur tatsächlich in Betrieb geht.
Auch technisch sind die Marken klar umrissen:
- Hält die Aktie den Bereich von 83–85 US‑Dollar, bleibt der seit Ende 2025 laufende Aufwärtstrend intakt.
- Ein Sprung über 91 US‑Dollar wäre ein neues Kaufsignal und könnte den Weg in Richtung der psychologisch wichtigen 100‑US‑Dollar‑Marke ebnen.
Auf Analystenseite dominiert weiterhin ein „Strong Buy“‑Konsens. Auffällig ist allerdings die große Spanne der Kursziele: Sie reicht von 30 bis 211 US‑Dollar und macht deutlich, wie unterschiedlich das Ausführungsrisiko eingeschätzt wird. Der Q4‑Bericht Mitte Februar wird damit zum zentralen Prüfstein, ob Nebius seinen ambitionierten Ausbauplan mit 2,5 GW und AI Cloud 3.1 im aktuellen Tempo umsetzen kann.
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