Nebius Aktie: Wertsteigerung garantiert!
Neue Führungskraft, frisch genehmigtes Rechenzentrum in Missouri, ein Auftragsbestand von über 20 Milliarden Dollar – Nebius Group lieferte innerhalb weniger Tage eine Serie strategischer Meldungen. Der gemeinsame Nenner: Der Konzern baut seine KI-Infrastruktur in Nordamerika in einem Tempo aus, das die Finanzkennzahlen bereits deutlich verändert.
Personalentscheidung und Missouri-Meilenstein
Gestern gab Nebius die Ernennung von Dan Lawrence zum Senior Vice President und General Manager für die Amerika-Region bekannt. Lawrence soll das kommerzielle Geschäft in Nordamerika skalieren und vier Kundensegmente bedienen: strategische Kunden, Unternehmenskunden, ISV-Partner und KI-native Firmen. Zuvor leitete er den globalen Cloud-Vertrieb bei Akamai Technologies und bekleidete Führungsrollen bei Amazon Web Services.
Die Personalie folgt einem regulatorischen Fortschritt: Am 4. März genehmigte der Stadtrat von Independence, Missouri, einen steuerlichen Förderplan für den geplanten KI-Campus von Nebius – intern „Project Independence" genannt. Das Projekt sieht eine Kapazität von 1,2 Gigawatt vor, schafft rund 1.200 Bau- und 130 dauerhafte Arbeitsplätze und beinhaltet PILOT-Zahlungen von über 650 Millionen Dollar über 20 Jahre.
Zahlen mit Wachstumsdynamik
Die jüngsten Unternehmensergebnisse unterstreichen die Expansionsstrategie. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Nebius einen Umsatz von 529,8 Millionen Dollar – ein Plus von 479 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im vierten Quartal lagen die Erlöse bei 227,7 Millionen Dollar (+547 Prozent). Der operative Cashflow aus dem laufenden Geschäft drehte auf plus 401,9 Millionen Dollar. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von einem Verlust von 226,3 Millionen Dollar (2024) auf minus 64,9 Millionen Dollar – erstmals schloss ein Quartal mit positivem bereinigtem EBITDA ab.
Für 2026 steckt sich Nebius ambitionierte Ziele: Umsatz zwischen 3,0 und 3,4 Milliarden Dollar, eine annualisierte Umsatzrate (ARR) von 7 bis 9 Milliarden Dollar und eine bereinigte EBITDA-Marge von 40 Prozent. Die Anzahl der aktiven Rechenzentrumsstandorte soll von sieben auf 16 steigen, die installierte Kapazität von 170 Megawatt auf bis zu 1 Gigawatt wachsen.
Auftragsbestand und Investitionsbedarf
Rückenwind kommt aus dem gesicherten Vertragsbestand: Nebius hält einen Fünfjahresvertrag mit Meta über 3 Milliarden Dollar (November 2025) sowie eine separate Vereinbarung mit Microsoft im Wert von über 19 Milliarden Dollar. Der gesicherte Backlog übersteigt damit 20 Milliarden Dollar.
Für die Umsetzung plant Nebius Investitionsausgaben von 16 bis 20 Milliarden Dollar im laufenden Jahr – rund 60 Prozent davon seien bereits finanziert. Zusätzlich ist ein 240-Megawatt-Rechenzentrum in Frankreich geplant, das nach Fertigstellung zu den größten Europas zählen würde. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 will Nebius zudem den NVIDIA Vera Rubin NVL72 über seine Cloud-Plattform anbieten, ausgerichtet auf komplexe KI-Workloads wie agentische KI und große Mixture-of-Experts-Modelle.
Die entscheidende Variable bleibt die Umsetzungsgeschwindigkeit: Der Konzern muss Kapazitäten im Gigawatt-Maßstab aufbauen und gleichzeitig den bestehenden Auftragsbestand in tatsächliche Umsätze überführen. Mit Lawrence an Bord verfügt Nebius nun über eine Führungskraft mit Hyperscaler-Erfahrung, um die kommerzielle Seite dieser Gleichung zu stärken.
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