Der kriselnde Agrar- und Energiekonzern BayWa treibt seinen Umbau konsequent voran. Mit dem Verkauf eines italienischen Solar-Portfolios sichert sich die Tochtergesellschaft BayWa r.e. dringend benötigte liquide Mittel für die laufende Restrukturierung. Trägt die Strategie der gezielten Projektverkäufe nun entscheidend zur Entlastung der angespannten Bilanz bei?

Details zum Verkauf in Südeuropa

Das veräußerte Photovoltaik-Portfolio umfasst eine Gesamtleistung von 14,2 Megawatt Peak und geht an den auf Industrieanlagen spezialisierten Energieversorger NetOn Power. Das Paket setzt sich aus vier separaten Anlagen zusammen, die primär auf Dachflächen und Carports italienischer Industriestandorte installiert sind. Während zwei dieser Anlagen bereits operativ arbeiten und Strom einspeisen, haben die restlichen beiden Projekte die Baureife erreicht und stehen unmittelbar vor der Umsetzung. Durch diesen dezentralen Ansatz können die jeweiligen Industriestandorte direkt mit Energie versorgt werden.

Dringend benötigte Mittelzuflüsse

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Dieser Verkauf ist ein strategisch wichtiger Bestandteil der aktuellen Geschäftsstrategie. Die Transaktion verschlankt das europäische Erneuerbare-Energien-Portfolio gezielt und generiert rasch verfügbare Mittel. Für den Mutterkonzern sind diese verlässlichen Einnahmen aus dem Projektgeschäft derzeit ein essenzieller Baustein der Finanzplanung. Das Gesamtunternehmen durchläuft eine umfassende Restrukturierungsphase, um seine hohen Verbindlichkeiten abzubauen.

Erst Ende Februar konnte der Konzern den Verkauf des niederländischen Agrarhändlers Cefetra erfolgreich abschließen und damit die Bankverbindlichkeiten signifikant reduzieren. Auch auf Führungsebene greifen die Umbaumaßnahmen: Nachdem der Vorstandsvorsitzende Frank Hiller im Januar sein Amt niederlegte, treibt nun ein dreiköpfiges Vorstandsteam die operativen Aufräumarbeiten voran.

Der aktuelle Verkauf in Italien belegt die strikte Umsetzung dieses Sanierungsplans durch das neue Management. Durch die gezielte Veräußerung entwickelter Projekte an langfristig orientierte Betreiber nutzt der Konzern die hohe Marktdynamik im kommerziellen Solarsektor, um kontinuierlich Liquidität für den weiteren Schuldenabbau zu generieren.

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