D-Wave Quantum präsentiert diese Woche neue Forschungsergebnisse auf dem Global Physics Summit der American Physical Society in Denver – dem weltweit größten Physikkongress. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Das Unternehmen will nach einem enttäuschenden Quartalsbericht wissenschaftliche Stärke demonstrieren.

Q4-Zahlen: Wachstum, aber unter den Erwartungen

Ende Februar legte D-Wave seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Das Ergebnis: ein bereinigter Verlust von 0,09 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 2,8 Millionen Dollar. Analysten hatten mit einem Verlust von 0,06 Dollar und Erlösen von rund 3,7 Millionen Dollar gerechnet. Zusätzlich sanken die Auftragseingänge im Quartal auf 13,4 Millionen Dollar – ein Rückgang von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das Gesamtjahr 2025 fiel deutlich besser aus. Der Jahresumsatz erreichte 24,6 Millionen Dollar, ein Plus von 179 Prozent gegenüber 2024. Die Bilanz ist solide: Zum Jahresende verfügte D-Wave über 884,5 Millionen Dollar in bar und liquiden Wertpapieren – ein Anstieg von 397 Prozent, gestützt durch 63,7 Millionen Dollar aus Optionsausübungen im vierten Quartal.

Übernahme und frühe Buchungserfolge 2026

Anfang 2026 schloss D-Wave die Übernahme von Quantum Circuits Inc. ab – einem Entwickler fehlerkorrigierter supraleitender Gate-Modell-Quantencomputer. Der Kaufpreis betrug 550 Millionen Dollar, aufgeteilt in 300 Millionen Dollar in D-Wave-Aktien und 250 Millionen Dollar in bar. Die Technologie von Quantum Circuits erkennt nach Unternehmensangaben 90 Prozent aller auftretenden Fehler und erreicht Gate-Fidelitäten von über 99,9 Prozent. CEO Dr. Alan Baratz kommentierte: „Das Gate-Modell ermöglicht es uns, den adressierbaren Gesamtmarkt praktisch zu verdoppeln."

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Die frühen Buchungszahlen für 2026 sind bemerkenswert: Allein im Januar meldete D-Wave Aufträge von über 30 Millionen Dollar. Bis zum 25. Februar summierten sich die Buchungen im laufenden ersten Quartal auf 32,8 Millionen Dollar – damit übertrifft das Unternehmen das Tempo des gesamten Vorjahres deutlich.

Parallel dazu baut D-Wave eine eigene Geschäftseinheit für den US-Regierungssektor auf, geleitet von Jack Sears Jr., der über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Verteidigung und Luft- und Raumfahrt mitbringt.

Makrodruck und Bewertung

Die Aktie verlor im Februar rund 11,5 Prozent an Wert und liegt auf Jahressicht etwa 27 Prozent im Minus. Neben dem schwachen Quartalsbericht belasteten ein überraschend hoher PPI-Anstieg von 0,8 Prozent für Januar – Ökonomen hatten 0,3 Prozent erwartet – sowie die allgemeine Risikoaversion gegenüber wachstumsstarken Tech-Titeln den Kurs. D-Wave wird derzeit mit einer Marktkapitalisierung von rund 6,9 Milliarden Dollar bewertet, was etwa dem 157-fachen des erwarteten Umsatzes entspricht.

Die Präsentationen auf dem APS Summit vom 15. bis 20. März decken Themen wie analog-digitale Prozessorsteuerung, Fehlerkorrektur und programmierbare Quantendynamik ab. Ob die wachsenden Buchungszahlen und die nun einzigartige Dual-Plattform-Strategie mittelfristig in operative Profitabilität münden, wird sich spätestens mit den Ergebnissen für das erste Quartal 2026 zeigen.

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