Moderna Aktie: Umsatzüberraschung beflügelt
Moderna hat die Erwartungen der Analysten für das vierte Quartal 2025 übertroffen und zeigt eine deutlich verbesserte Kostendisziplin. Während das Unternehmen massiv bei den Forschungsausgaben spart, wächst die Hoffnung auf neue Blockbuster jenseits der bekannten Corona-Impfstoffe. Kann der Biotech-Pionier damit dauerhaft die Trendwende einleiten?
Disziplin bei den Ausgaben
Der jüngste Quartalsbericht offenbart einen klaren Fokus auf wirtschaftliche Stabilität. Mit einem Quartalsumsatz von 678 Millionen US-Dollar schnitt Moderna besser ab, als der Markt im Vorfeld prognostiziert hatte. Maßgeblichen Anteil an der finanziellen Entwicklung hatte ein striktes Ausgabenmanagement: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) wurden im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar gesenkt.
Trotz eines Jahresfehlbetrags von 2,8 Milliarden US-Dollar verfügt das Unternehmen weiterhin über eine komfortable Liquiditätsposition. Mit Barmitteln und Investitionen in Höhe von 8,1 Milliarden US-Dollar zum Jahresende 2025 ist das Unternehmen finanziell gut gerüstet, um die nächste Phase seiner Strategie zu finanzieren.
Wachstum jenseits von Corona
Moderna arbeitet unter Hochdruck daran, seine Abhängigkeit von reinen COVID-19-Vakzinen zu verringern. Die Pipeline entwickelt sich strategisch in Richtung Krebstherapien und Behandlungen gegen das Norovirus. Ein wichtiger Erfolg gelang zuletzt in Europa, wo die EU-Kommission eine aktualisierte Formulierung des Corona-Impfstoffs genehmigte. Parallel dazu hat die US-Gesundheitsbehörde FDA einen Antrag für einen neuen Grippeimpfstoff zur Prüfung angenommen.
Besondere Aufmerksamkeit widmet der Markt den klinischen Fortschritten bei neuen Projekten. Für das Jahr 2026 werden wichtige Daten aus der Phase-3-Studie des Norovirus-Impfstoffkandidaten erwartet. Diese könnten wegweisend dafür sein, ob Moderna seine Marktposition in neuen therapeutischen Bereichen festigen kann.
Analysten sehen deutliches Potenzial
An der Börse sorgten die Nachrichten für positive Impulse. Während der breite Markt am Montag schwächelte, konnte sich die Moderna-Aktie behaupten und schloss bei 42,66 Euro. Damit setzt der Titel seinen starken Lauf seit Jahresbeginn fort, der Anlegern bisher ein Plus von fast 62 Prozent bescherte.
Auch Analysten reagierten prompt auf die neuen Zahlen. Edward Tenthoff von der Investmentbank Piper Sandler passte sein Kursziel für die Aktie am 23. Februar auf 69,00 US-Dollar an. Dies unterstreicht das Vertrauen in die strategische Neuausrichtung und die Effizienzmaßnahmen des Unternehmens.
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Management bereits ein Umsatzwachstum von bis zu zehn Prozent an. Der Fokus der Investoren wird in den kommenden Monaten vor allem auf dem Fortschritt der Zulassungsverfahren für den Grippeimpfstoff und den Vorbereitungen für die Markteinführung neuer Pipeline-Produkte liegen.
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