Solide, verlässlich, ohne große Überraschungen — so lässt sich das Geschäftsjahr 2025 von Cewe auf den Punkt bringen. Der Fotodienstleister hat heute seine Jahreszahlen vorgelegt und dabei alle selbstgesteckten Ziele erfüllt.

Der Konzernumsatz kletterte um 3,8 Prozent auf 864,5 Millionen Euro und traf damit exakt das obere Ende der eigenen Prognosespanne. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 88,2 Millionen Euro — nach 86,1 Millionen Euro im Vorjahr. Unter dem Strich verblieben 58 Millionen Euro Nettogewinn, leicht unter den gut 60 Millionen Euro aus 2024.

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Fotobücher auf Rekordniveau

Das Kerngeschäft trägt weiterhin die Hauptlast des Wachstums. Der Fotofinishing-Bereich legte beim Umsatz um 4,4 Prozent auf 745,5 Millionen Euro zu. Besonders bemerkenswert: Das CEWE Fotobuch überschritt 2025 die Marke von 100 Millionen verkauften Exemplaren seit der Markteinführung — ein Meilenstein, der die Ausdauer des Formats unterstreicht. Allein im vergangenen Jahr wurden 6,32 Millionen Exemplare abgesetzt, so viele wie nie zuvor.

Weniger erfreulich entwickelte sich der Bereich Kommerzieller Online-Druck. Umsatz und Ergebnis stagnieren: 89,6 Millionen Euro Umsatz entsprechen in etwa dem Vorjahresniveau, das EBIT halbierte sich jedoch auf 1,7 Millionen Euro. Wettbewerbsdruck und ein schwieriges Marktumfeld machen diesem Segment zu schaffen.

Dividende steigt zum 17. Mal in Folge

Für Aktionäre gibt es eine weitere Erhöhung der Ausschüttung: 3,00 Euro je Aktie sollen auf der Hauptversammlung am 3. Juni 2026 beschlossen werden, nach 2,85 Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 5,3 Prozent. Cewe reiht sich damit erneut unter die konstantesten Dividendensteigerer an deutschen Börsen ein — Platz zwei unter 611 untersuchten Unternehmen.

Für 2026 plant das Management weiteres, wenn auch moderates Wachstum: Der Umsatz soll auf 870 bis 900 Millionen Euro steigen, das EBIT auf 87 bis 93 Millionen Euro. Die Führungsriege orientiert sich dabei jeweils an den oberen Hälften der Zielkorridore. Inflationsdruck auf der Kostenseite bleibt das größte Risiko, das die Bandbreiten nach unten absichert.

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