Moderna hat einen jahrelangen Rechtsstreit um entscheidende Impfstoff-Technologien beigelegt und gleichzeitig eine wichtige Hürde auf dem europäischen Markt genommen. Die weltweite Einigung mit Arbutus Biopharma und Genevant Sciences schafft die dringend benötigte finanzielle Klarheit für den Biotech-Konzern. Damit rückt die künftige Produkt-Pipeline wieder in den Fokus der Anleger.

Rechtliche Unsicherheiten beseitigt

Der Kern der Vereinbarung betrifft die Lipid-Nanopartikel-Technologie (LNP), die für den Transport der mRNA in die menschlichen Zellen essenziell ist. Moderna zahlt dafür im Juli 2026 eine Einmalsumme von 950 Millionen Dollar. Im Gegenzug erhält das Unternehmen eine dauerhafte, lizenzfreie Erlaubnis, die Technologie für seine aktuellen und zukünftigen Produkte gegen Infektionskrankheiten zu nutzen.

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Doch warum reagiert der Markt trotz der hohen Millionenzahlung so erleichtert? Die Antwort liegt in der Erwartungshaltung: Marktbeobachter hatten im Vorfeld mit Belastungen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar gerechnet. Ein zusätzlicher Betrag von bis zu 1,3 Milliarden Dollar bleibt zwar an den Ausgang eines Berufungsverfahrens geknüpft, doch das Management stuft das Risiko einer weiteren Zahlung derzeit als gering ein.

Grünes Licht aus Europa

Zusätzlich zum juristischen Erfolg punktet Moderna auf regulatorischer Ebene. Der zuständige Ausschuss der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine Zulassungsempfehlung für einen neuen Kombinationsimpfstoff gegen Grippe und COVID-19 ausgesprochen. Das Produkt für Erwachsene ab 50 Jahren könnte das vierte mRNA-Präparat des Unternehmens werden, das in Europa auf den Markt kommt.

Analysten der Investmentbank William Blair werten die Einigung und den regulatorischen Fortschritt als entscheidende Wendepunkte. Sie räumen rechtliche und finanzielle Altlasten aus dem Weg, die den Aktienkurs lange Zeit belastet hatten. Kein Wunder also, dass die Stimmung unter den Anlegern sichtlich dreht.

Finanzielle Ziele bis 2028

Die bereinigte Finanzprognose sieht für das Ende des Geschäftsjahres 2026 eine Liquiditätsposition zwischen 5,4 und 5,9 Milliarden Dollar vor. Das Management hält zudem an dem Ziel fest, bis zum Jahr 2028 die Gewinnschwelle zu erreichen, gestützt durch das erwartete Umsatzwachstum im kommenden Jahr. Die Aktie konnte im Zuge dieser Entwicklungen deutlich zulegen und markierte in dieser Woche ein neues 52-Wochen-Hoch bei 49,67 Euro.

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