Heute ist ein wichtiger Tag für Kontron-Aktionäre. Das Unternehmen legt seinen vollständigen Geschäftsbericht für 2025 vor — inklusive Prognose für das laufende Jahr. Gleichzeitig startet ein neues Aktienrückkaufprogramm, das der Vorstand am Vortag beschlossen hat.

Operative Entwicklung: Weniger Umsatz, mehr Gewinn

Kontron hat 2025 bewusst auf margenschwache Hardware-Projekte verzichtet. Das drückte den Umsatz, verbesserte aber die Profitabilität spürbar. In den ersten neun Monaten sank der Erlös leicht auf 1.182 Millionen Euro, während das EBITDA auf 194 Millionen Euro kletterte — ein Plus von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr peilt das Management ein EBITDA von rund 270 Millionen Euro bei etwa 1,7 Milliarden Euro Umsatz an. Allerdings steckt in den neun Monatszahlen ein Einmaleffekt von rund 46 Millionen Euro aus der Entkonsolidierung des COM-Geschäfts.

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Rückkauf mit Preisdeckel

Das neue Rückkaufprogramm umfasst bis zu 2,9 Millionen Aktien, entsprechend rund 4,5 Prozent des Grundkapitals. Das maximale Volumen beträgt 50 Millionen Euro, der Preisdeckel liegt bei 24 Euro je Aktie. Das Programm läuft bis spätestens Ende September 2026. Der Vorstand begründet den Schritt mit dem aus seiner Sicht attraktiven Kursniveau — ein klares Signal, dass das Management den aktuellen Kurs für deutlich zu niedrig hält.

Kursschwäche mit konkretem Hintergrund

Der scharfe Rückgang Mitte März hatte technische Ursachen: Als der Kurs die 20-Euro-Marke unterschritt, lösten Knock-out-Zertifikate automatische Verkaufsorders aus. Gleichzeitig hielten laut Bundesanzeiger vier Hedgefonds nennenswerte Leerverkaufspositionen — das verstärkte den Abwärtsdruck. Seit Jahresbeginn steht die Aktie rund zehn Prozent im Minus und notiert gut 13 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt.

Die 21 Analysten, die Kontron abdecken, sehen das Papier deutlich unterbewertet: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 28,62 Euro, das niedrigste bei 27 Euro. Der heutige Geschäftsbericht und die Guidance für 2026 entscheiden nun, ob die operative Realität die Lücke zwischen Marktpreis und Analysteneinschätzung zu schließen beginnt.

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