Während der Kurs von Ottobock zuletzt auf ein Rekordtief abrutschte, liefert die UBS nun ein gewichtiges Argument für eine Trendwende. Analyst Graham Doyle sieht eine deutliche Diskrepanz zwischen der operativen Stärke des Medizintechnik-Spezialisten und seiner aktuellen Bewertung am Kapitalmarkt.

Diskrepanz zwischen Wachstum und Bewertung

Die Analysten der UBS haben ihre Einstufung für Ottobock von „Neutral“ auf „Buy“ angehoben. Obwohl die Aktie im Zuge dieser Neubewertung bereits deutlich zulegen konnte, behalten die Experten ihr Kursziel von 74 Euro bei. Damit trauen sie dem Papier eine Rückkehr in die Nähe des 52-Wochen-Hochs zu, das im November noch bei 75 Euro markiert wurde.

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Die Begründung für den Optimismus liegt im fundamentalen Profil des Unternehmens. Laut UBS fallen das Umsatz- und Ergebniswachstum bei Ottobock im Vergleich zum Sektordurchschnitt nahezu doppelt so hoch aus. Dennoch sei das Bewertungsniveau zuletzt lediglich auf das Niveau der Wettbewerber zurückgefallen. Den vorangegangenen Kursrutsch auf das Rekordtief von 46,62 Euro werten die Analysten daher als Markteine Übertreibung, die nun ein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis bietet.

Charttechnische Stabilisierung nach dem Tief

Nach der deutlichen Kursreaktion am Dienstag stabilisierte sich die Aktie zuletzt. Zum Handelsschluss am Mittwoch notierte das Papier bei 54,30 Euro. Damit konnte sich der Titel zwar spürbar von seinem Tiefpunkt lösen, liegt seit Jahresbeginn jedoch weiterhin mit rund 16,8 Prozent im Minus. Die aktuelle Erholung hat den Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 50,2 in den neutralen Bereich geführt, was den unmittelbaren Verkaufsdruck zunächst gemildert hat.

Die Stabilisierung oberhalb der Marke von 54 Euro gilt nun als notwendige Basis, um den mittelfristigen Abwärtstrend zu brechen. Für eine nachhaltige Erholung muss die Aktie jedoch den Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt verringern, der derzeit bei 58,39 Euro verläuft. Gelingt der Sprung über diese Marke, rückt das Kursziel der UBS wieder in greifbare Nähe.

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