MicroStrategy polarisiert wie kaum ein anderes Unternehmen an der Wall Street. Während der Aktienkurs zuletzt massiv unter Druck geriet und auf ein neues Jahrestief rutschte, hält das Management unbeirrt an seinem Kurs fest. Statt die Strategie infrage zu stellen, nutzte das Unternehmen die jüngsten Tage für weitere Zukäufe. Investoren stehen nun vor der Herausforderung zu bewerten, ob diese Konsequenz langfristig belohnt wird oder die Risiken überwiegen.

Ungebremster Bitcoin-Hunger

Trotz der schwierigen Marktphase, die sich in einem Kursminus von rund 58 Prozent auf Zwölfmonatssicht widerspiegelt, weicht MicroStrategy nicht von seiner Doppelstrategie ab. Das Unternehmen gab bekannt, zwischen dem 20. und 25. Januar 2026 weitere Bitcoin-Bestände erworben zu haben. Finanziert wurde dieser Schritt unter anderem durch Erlöse aus dem Verkauf eigener Aktien.

Mit nunmehr 712.647 Bitcoin in der Bilanz zementiert der Konzern seine Position als einer der größten institutionellen Halter der Kryptowährung. Für Marktbeobachter ist dies ein klares Signal: Die Funktion des Bitcoin als primäres Treasury-Reserve-Asset ist für MicroStrategy nicht verhandelbar, unabhängig von kurzfristigen Schwankungen im Aktienkurs.

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Das operative Fundament

Hinter der prominenten Krypto-Strategie steht weiterhin das klassische Software-Geschäft, das oft im Schatten der Bitcoin-Schlagzeilen steht. Doch genau hier muss das Unternehmen liefern. Die Einnahmen aus dem Bereich Enterprise Analytics und Mobility Software sind essenziell, um den Cashflow zu sichern, der wiederum die Akkumulationsstrategie stützt.

Der Fokus liegt dabei verstärkt auf Innovationen in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Integration. MicroStrategy steht hier im direkten Wettbewerb mit großen Technologiekonzernen und muss beweisen, dass die operativen Gewinne stabil bleiben.

Blick auf den Februar

Die Diskrepanz zwischen der aggressiven Anlagestrategie und dem aktuellen Aktienkurs, der gestern bei 133,75 Euro notierte und damit das 52-Wochen-Tief markierte, sorgt für Spannung.

Investoren richten ihren Blick nun auf den 5. Februar 2026. Die an diesem Tag erwarteten Quartalszahlen werden nicht nur Aufschluss über den Erfolg der Software-Sparte geben, sondern auch zeigen, wie sich die jüngsten Zukäufe auf die Bilanzstruktur auswirken. Bis dahin bleibt die Aktie ein Spiegelbild der Stimmung an den Märkten für digitale Assets und Technologie.

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