Die Microsoft-Aktie hat in den vergangenen Wochen deutlich korrigiert – doch während viele Anleger nervös werden, könnte sich hier eine Kaufgelegenheit auftun. Der Grund für den Rücksetzer: Rekordinvestitionen in Künstliche Intelligenz von 37,5 Milliarden Dollar, die kurzfristig auf die Margen drücken. Die Börse reagiert allergisch auf solche Kostenexplosionen. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Microsoft baut gerade das Fundament für die nächste Wachstumsphase.

Analystenstimme: Zehn Katalysatoren für die Tech-Wende

Dan Ives von Wedbush sieht den Tech-Sektor am Wendepunkt. Der Analyst mit 25 Jahren Wall-Street-Erfahrung hat zehn Entwicklungen identifiziert, die den aktuellen KI-Pessimismus beenden könnten. Auf seiner Liste: Eine 100 Milliarden Dollar schwere Finanzierungsrunde von OpenAI, starke Nachfrage nach Nvidia-Chips – und vor allem Microsofts Fähigkeit, KI endlich zu monetarisieren.

Konkret erwartet Ives, dass Microsoft im März-Quartal 2026 erstmals deutliche KI-Erlöse ausweisen wird. Auch ServiceNow soll dabei sein. Das wäre der Beweis, dass sich die Milliarden-Investments auszahlen. Hinzu kommt: Apple will noch in diesem Jahr die erste Ausbaustufe seiner KI-gestützten Siri-Version veröffentlichen – ein Signal, dass der Konsumenten-KI-Markt endlich Fahrt aufnimmt.

Quanten-Durchbruch und eigenständige KI-Agenten

Abseits der KI-Monetarisierung arbeitet Microsoft an weiteren Zukunftstechnologien. Das Unternehmen rechnet bereits 2029 mit kommerziell nutzbaren Quantencomputers in Rechenzentren. Zulfi Alam, Corporate Vice President Quantum, zeigt sich zuversichtlich: „Wir werden bis Ende des Jahrzehnts über Maschinen in Rechenzentren verfügen." Das könnte Rechenleistung und Sicherheitsstandards revolutionieren.

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Parallel dazu entwickelt der Konzern eigenständige KI-Agenten, die komplexe Aufgaben ohne menschliches Eingreifen bewältigen. Diese neue Generation von KI-Tools geht weit über die bisherigen Copilot-Funktionen hinaus und könnte zum Gamechanger in der Unternehmens-Software werden.

Software bleibt resilient – trotz KI-Angst

Die Furcht vor KI-bedingter Disruption hat Software-Aktien zuletzt massiv belastet. Doch erste Signale deuten auf Übertreibung hin: Adobe-Rivale Figma legte nach starken Zahlen um 16 Prozent zu. Ives verweist auf historische Parallelen – etwa Microsofts Einstieg ins Cybersecurity-Geschäft Mitte der 2000er Jahre. Damals prophezeiten viele das Ende der Branche. Tatsächlich wuchs die RSA-Konferenz von 3.000 auf 40.000 Teilnehmer.

Die Nervosität an den Märkten dürfte sich legen, sobald Microsoft und andere Tech-Giganten ihre KI-Erlöse transparent machen. Bis dahin bleiben die hohen Infrastruktur-Ausgaben das dominierende Thema – und die Aktie anfällig für weitere Schwankungen. Wer langfristig denkt, könnte den aktuellen Rücksetzer aber als Einstiegschance interpretieren.

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