Die Aktie des Einzelhandelsriesen Walmart zeigte sich gestern trotz solider Quartalszahlen unter Druck. Das Papier verlor 1,4 Prozent und belastete damit auch die US-Indizes. Der Dow Jones fiel um 267 Punkte auf 49.395 Zähler, während der S&P 500 um 0,3 Prozent auf 6.862 Punkte nachgab.

Überraschend kommt die Schwäche nicht. Denn während Walmart mit seinen Zahlen für das vierte Quartal die Erwartungen übertraf, enttäuschte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Es sind die ersten Zahlen unter dem neuen CEO John Furner, der den langjährigen Konzernchef Doug McMillon ablöste.

Erster Test für neuen Chef

Die Quartalsergebnisse selbst konnten überzeugen: Der Gewinn je Aktie lag mit 0,74 Dollar über den geschätzten 0,73 Dollar. Auch beim Umsatz schnitt das Unternehmen besser ab als erwartet und erreichte 190,7 Milliarden Dollar statt der prognostizierten 190,4 Milliarden Dollar. Zusätzlich kündigte Walmart ein neues Aktienrückkaufprogramm über 30 Milliarden Dollar an.

Doch die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2027 fiel konservativer aus als von Analysten erhofft. Marktbeobachter erinnern allerdings daran, dass Walmart traditionell zu Jahresbeginn vorsichtige Ausblicke gibt – eine Strategie, die sich in der Vergangenheit bewährt hat.

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Experten sehen das Unternehmen trotz verhaltener Prognose gut aufgestellt. "Walmarts Versprechen, täglich niedrige Preise zu liefern, kommt bei Konsumenten aller Einkommensschichten an", erklärt Rachel Wolff von Emarketer. Die Strategie zahlt sich aus: Höherverdienende Kunden nutzen zunehmend die verbesserten Lieferoptionen und das erweiterte Sortiment.

Der Kurs bewegt sich aktuell nahe seinem 52-Wochen-Hoch von 134,69 Dollar. In den vergangenen sechs Monaten legte die Aktie um beachtliche 23,5 Prozent zu. Die Marktkapitalisierung beträgt mittlerweile 993 Milliarden Dollar bei einem KGV von 44,13.

Am gestrigen Donnerstag verkaufte zudem Executive Vice President Daniel Bartlett 1.255 Aktien zu je 133,21 Dollar – insgesamt 167.178 Dollar. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans. Bartlett hält nach der Transaktion noch 586.329 Anteile.

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