Micron Technology erlebt eine beispiellose Nachfrage nach seinen Speicherprodukten. Der Grund: der rasante Ausbau der KI-Infrastruktur weltweit. Große Technologiekonzerne investieren massiv in Rechenzentren, um komplexe KI-Workloads zu bewältigen – und benötigen dafür leistungsstarke Speicherlösungen. Für Micron bedeutet das: Die Kapazitäten für 2026 sind bereits komplett ausverkauft.

Strategischer Schwenk zum Rechenzentrum

Das Unternehmen setzt konsequent auf die Belieferung der KI-Industrie und verabschiedet sich vom volatilen Konsumentengeschäft. Im Fokus steht der High-Bandwidth Memory (HBM), eine Hochleistungs-Speichertechnologie für Rechenzentren. Die Nachfrage ist so hoch, dass Microns gesamte Produktion für 2026 entweder bereits verkauft oder durch mehrjährige Lieferverträge gebunden ist.

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Diese langfristigen Vereinbarungen verschaffen dem Halbleiterhersteller eine ungewöhnliche Planungssicherheit in einem traditionell zyklischen Markt. Die jüngsten Quartalszahlen spiegeln den Erfolg wider: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte Micron Erlöse von 13,6 Milliarden Dollar – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Massive Investitionen geplant

Um die anhaltende Nachfrage zu bedienen, plant Micron Investitionen von bis zu 200 Milliarden Dollar in neue Fertigungsanlagen in den USA. Die neuen Fabriken sollen die Produktionskapazität erheblich ausweiten und die Position als Schlüsselzulieferer für KI-Infrastruktur festigen.

Der Zeitpunkt könnte günstiger kaum sein: Die globale Halbleiterindustrie befindet sich im Aufschwung. Prognosen gehen davon aus, dass die weltweiten Umsätze bereits 2026 die Marke von einer Billion Dollar erreichen könnten – Jahre früher als ursprünglich erwartet. Allerdings bleibt der Speichermarkt historisch volatil. Sollten die angekündigten Kapazitätserweiterungen verschiedener Hersteller gleichzeitig auf den Markt kommen, könnte dies mittelfristig Druck auf die Preise ausüben.

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