Der Hunger nach Energie für KI-Rechenzentren stellt Stromnetze weltweit vor massive Herausforderungen. Genau hier positioniert sich Bloom Energy als technologischer Problemlöser: Mit Brennstoffzellen, die unabhängigen Strom liefern, wenn das Netz an seine Grenzen stößt. Die jüngsten Zahlen belegen eindrucksvoll, dass aus der bloßen Wachstumsfantasie nun konkrete Milliardenaufträge werden.

KI-Boom trifft auf Netzengpässe

Der Aktienkurs von Bloom Energy setzte am gestrigen Montag seine beeindruckende Rallye fort und schloss bei 136,00 Euro. Dahinter steckt eine fundamentale Marktverschiebung: Betreiber von Rechenzentren können oft nicht Jahre auf neue Netzanschlüsse warten. Bloom bietet mit seinen modularen Systemen eine schnellere Alternative zur lokalen Stromerzeugung.

Diese These wird durch konkrete Großaufträge gestützt. Ein Schlüsselfaktor für den Optimismus ist der im Januar bekannt gewordene Deal mit American Electric Power (AEP). Der Energieversorger sicherte sich Optionen für bis zu 1.000 Megawatt an Brennstoffzellen – ein Geschäftsvolumen von rund 2,65 Milliarden Dollar. Solche Vereinbarungen signalisieren, dass Versorger und Tech-Giganten die Technologie als notwendige Brücke sehen, um den Energiebedarf der KI-Revolution zu decken.

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Zahlen untermauern die Story

Im Gegensatz zu vielen reinen Hype-Werten liefert das Unternehmen mittlerweile auch die passenden Bilanzen. Der Umsatz im vierten Quartal 2025 übertraf mit 777,7 Millionen Dollar die Erwartungen deutlich. Noch wichtiger für die langfristige Perspektive ist jedoch der Blick in die Auftragsbücher: Der Auftragsbestand (Backlog) sprang im Jahresvergleich um rund 140 Prozent auf etwa 6 Milliarden Dollar an.

Das Management blickt entsprechend selbstbewusst in die Zukunft. Die Umsatzprognose für das laufende Jahr 2026 liegt mit einer Spanne von 3,1 bis 3,3 Milliarden Dollar weit über den bisherigen Schätzungen der Analysten. Diese Zuversicht spiegelt sich auch in den Bewertungen der Wall Street wider, wo Häuser wie Morgan Stanley und UBS ihre Kursziele nach oben korrigierten.

Risiken trotz Rekordlauf

Trotz der Euphorie sollten Anleger die fundamentale Bewertung nicht aus den Augen verlieren. Bloom Energy verzeichnete für das Gesamtjahr 2025 noch einen Nettoverlust von über 88 Millionen Dollar. Die Aktie handelt mittlerweile auf einem Bewertungsniveau, das eine fehlerfreie Exekution der Wachstumspläne bereits einpreist. Zudem sorgt eine Short-Quote von rund 10 Prozent (Stand Anfang Januar) weiterhin für hohe Volatilität in beide Richtungen.

Für das Jahr 2026 liegt die Messlatte nun hoch: Das Unternehmen muss beweisen, dass es den rekordhohen Auftragsbestand effizient abarbeiten und die prognostizierten bereinigten Gewinne von bis zu 1,48 Dollar je Aktie tatsächlich realisieren kann.

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