Metaplanet Aktie: Milliardenverlust und Vorwürfe
Schwere Anschuldigungen und tiefrote Zahlen setzen Metaplanet unter Druck. CEO Simon Gerovich muss sich gegen den Vorwurf wehren, Anleger über die Bitcoin-Strategie und finanzielle Risiken getäuscht zu haben. Gleichzeitig belastet eine massive Abwertung der Krypto-Bestände die Bilanz des Unternehmens schwer.
Streit um Transparenz
Im Zentrum der Kritik stehen die Reserven von mittlerweile 35.102 Bitcoin. Marktbeobachter werfen dem Management vor, kursrelevante Informationen zu großen Käufen und Optionsgeschäften verzögert veröffentlicht zu haben. Die Unternehmensführung weist dies entschieden zurück: Alle Akquisitionen seien unmittelbar nach Abschluss gemeldet worden. Zur Untermauerung verweist Metaplanet auf öffentliche Wallet-Adressen und ein Echtzeit-Dashboard, das Investoren eine lückenlose Überwachung der Bestände ermöglichen soll.
Auch die Kritik an der Derivate-Strategie versucht Gerovich zu entkräften. Der Verkauf von Put-Optionen diene nicht der kurzfristigen Spekulation, sondern der Senkung der durchschnittlichen Anschaffungskosten sowie der Generierung von Prämien. Bezüglich der Kreditlinien stellte das Management klar, dass zwar Kreditsummen und Sicherheiten offengelegt wurden, der Name des Kreditgebers jedoch auf dessen expliziten Wunsch hin vertraulich bleibe.
Bewertung drückt Ergebnis
Die Auseinandersetzung trifft das Unternehmen in einer finanziell angespannten Lage. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Metaplanet einen Nettoverlust von 95 Milliarden Yen. Dieser Fehlbetrag resultiert primär aus nicht zahlungswirksamen Abschreibungen auf den Bitcoin-Bestand infolge von Marktschwankungen und weniger aus operativen Fehlentscheidungen.
Trotz der massiven buchhalterischen Verluste hält Metaplanet strikt an der langfristigen Akkumulationsstrategie fest. Der Ausblick auf das laufende Jahr fällt demonstrativ positiv aus: Für das Fiskaljahr 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von 16 Milliarden Yen sowie einen operativen Gewinn von 11,4 Milliarden Yen. Ob diese Wende gelingt, wird maßgeblich von der weiteren Entwicklung des Kryptomarktes abhängen.
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