Der Autozulieferer Hella hat am Montag Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und gleichzeitig eine Warnung ausgesprochen. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit spürbar rückläufigen Erlösen und einer schrumpfenden Marge. Die Botschaft ist klar: Die Erholung lässt auf sich warten.

Solides Vorjahr, schwieriger Ausblick

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 konnte Hella den Umsatz währungsbereinigt bei rund 8,0 Milliarden Euro stabil halten. Das operative Ergebnis verbesserte sich auf 474 Millionen Euro nach 446 Millionen im Vorjahr. Die operative Marge kletterte um 40 Basispunkte auf 6,0 Prozent. CEO Peter Laier bezeichnete das Jahr als insgesamt erfolgreich – wesentlicher Treiber sei das Elektronikgeschäft gewesen, das Zukunftsfelder wie automatisiertes Fahren und Elektromobilität adressiere.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hella?

Doch der Blick nach vorn trübt sich ein. Für 2026 erwartet Hella einen währungsbereinigten Umsatz zwischen nur noch 7,4 und 7,9 Milliarden Euro. Die operative Marge dürfte auf 5,4 bis 6,0 Prozent sinken. Grund sind die schwierigen Rahmenbedingungen in der Autobranche: Laier rechnet mit "voraussichtlich stagnierenden Produktionsvolumina" ohne positive Impulse aus dem Markt.

Cashflow unter Druck

Auch beim Netto Cashflow zeigt sich Zurückhaltung. Mit 318 Millionen Euro erreichte Hella 2025 eine Quote von 4,0 Prozent im Verhältnis zum Umsatz. Für das laufende Jahr wird lediglich ein Wert von mindestens 1,8 Prozent erwartet – ein deutlicher Rückgang, der die angespannte Lage unterstreicht.

Die Prognose spiegelt die Realität wider: Die Automobilindustrie steckt in einer Flaute. Statt Wachstum dominieren rückläufige Produktionsvolumina, besonders in Europa. Verschiebungen von Serienprojekten, ungünstige Kunden- und Produktmixeffekte sowie die verlangsamte Elektrifizierung belasten zusätzlich. Der Auftragseingang von rund 10 Milliarden Euro im Vorjahr zeigt zwar grundsätzliche Nachfrage – doch die Umsetzung verzögert sich.

Für Anleger bleibt die Situation herausfordernd. Hella ist strategisch in zukunftsträchtigen Bereichen positioniert, doch das Marktumfeld lässt keine schnelle Besserung erwarten. Die Frage ist nun, wie lange die Durststrecke anhält.

Hella-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hella-Analyse vom 23. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Hella-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hella-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Hella: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...