Elmos Semiconductor Aktie: Rückkauf startet
Die Dortmunder Chipschmiede Elmos Semiconductor setzt ab morgen ein klares Signal. Das bereits Anfang Februar angekündigte Aktienrückkaufprogramm über 10 Millionen Euro läuft vom 24. Februar bis 31. März 2026. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Der Start erfolgt unmittelbar nach der Veröffentlichung der vorläufigen 2025er-Zahlen. Das Management zeigt damit, dass es die eigene Aktie auch nach Bekanntgabe des Zahlenwerks für attraktiv hält.
Dividende steigt um 50 Prozent
Vorstand und Aufsichtsrat haben die Ausschüttungspolitik neu ausgerichtet. Neben dem Rückkaufprogramm schlägt das Management eine um 50 Prozent erhöhte Dividende für das Geschäftsjahr 2025 vor. Ziel ist es, einen wesentlichen Teil des Nettobarvermögens an die Aktionäre zurückzuführen. Der Rückkauf erfolgt über die Börse, die erworbenen Aktien sollen ohne Erwerbsnebenkosten maximal 10 Millionen Euro kosten.
Die Kombination aus Dividendenerhöhung und Aktienrückkauf unterstreicht den Anspruch, Aktionäre kontinuierlich am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Für das vierte Quartal 2025 wird dank Umsatzverschiebungen aus dem dritten Quartal ein Rekordergebnis erwartet. Die SAP-Umstellung hatte im dritten Quartal zu Verzögerungen geführt.
Kapitalmarkttag im Fokus
Der morgige Dienstag dürfte über die weitere Kursentwicklung entscheiden. Neben den finalen 2025er-Zahlen steht der Kapitalmarkttag an. Analysten rechnen mit einem Umsatz von über 580 Millionen Euro und einer EBIT-Marge zwischen 21 und 22 Prozent – ungefähr in der Mitte des zuletzt avisierten Zielkorridors von 20 bis 23 Prozent. Beim Free Cashflow dürfte die eigene Zielmarke von 10 Prozent sogar übertroffen werden, der Konsens liegt bei etwa 11 Prozent.
Entscheidend wird der Ausblick auf 2026 und die Konkretisierung der Mittelfristziele sein. Elmos strebt für 2030 einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro bei einer EBIT-Marge von circa 25 Prozent an. Diese Ziele dürften am Kapitalmarkttag bestätigt und weiter untermauert werden. Die Aktie präsentiert sich im Vorfeld des Events in guter Verfassung – die Performance soll auch fundamental untermauert werden.
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