Metaplanet Aktie: Japans Bitcoin-Welle
Der Bitcoin-Trend erfasst Japans Konzerne. CEO Simon Gerovich bestätigte am 28. Februar, dass immer mehr traditionelle Unternehmen des Landes digitale Währungen in ihre Bilanzen aufnehmen. Jüngster Neuzugang: Daido Limited, ein 147 Jahre alter börsennotierter Industriekonzern, der bis zu eine Milliarde Yen in Bitcoin investieren will.
Die Ankündigung von Daido unterstreicht das Treasury-Modell, das Metaplanet seit Monaten aggressiv verfolgt. Das Traditionsunternehmen bezeichnet Bitcoin als "digitales Gold" und sieht darin einen Schutz gegen Inflation und eine mögliche Yen-Abwertung. Gerovich wertet den Schritt als Teil einer breiteren institutionellen Bewegung – trotz jüngster Korrekturen an den Kryptobörsen bleibe das Vertrauen in digitale Assets intakt.
Massive Kapitalerhöhung für weiteren Ausbau
Metaplanet selbst hält zum Jahresende 2025 bereits 35.102 Bitcoin. Im Januar 2026 beschleunigte das Management die Strategie durch eine Finanzierungsoffensive von bis zu 21 Milliarden Yen. Davon entfielen 12,2 Milliarden Yen auf eine abgeschlossene Kapitalerhöhung. Zusätzlich wurden Aktienoptionen eingeführt, die zwischen Februar 2026 und Februar 2027 ausgeübt werden können.
Rund 14 Milliarden Yen aus der Januar-Kapitalerhöhung sind explizit für weitere Bitcoin-Käufe vorgesehen. Die Bitcoin-Bestände je Aktie gelten intern als zentrale Kennzahl. Ein kleinerer Teil fließt in Optionen und Derivate zur Ertragsgenerierung.
Gewinnprognose nach Verlusten
Ende Februar legte Metaplanet eine Prognose für das am 31. März 2026 endende Geschäftsjahr vor: Umsatz von 16 Milliarden Yen, operativer Gewinn von 11,4 Milliarden Yen. Parallel kündigte das Unternehmen eine vierteljährliche Dividende von 12,25 Yen je Vorzugsaktie der Klasse B für 2026 an.
Die optimistischen Zahlen kontrastieren mit dem Vorjahr. 2025 erwirtschaftete Metaplanet 8,9 Milliarden Yen Umsatz bei einem Nettoverlust von 95,04 Milliarden Yen. Der massive Fehlbetrag resultierte primär aus nicht-zahlungswirksamen Bewertungsanpassungen der Bitcoin-Bestände während volatiler Marktphasen. Das Management rechnet damit, dass Optionsgeschäfte, Derivate und der weitere Kapitaleinsatz den operativen Cashflow über die kommenden zwölf Monate stabilisieren werden.
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