Nach einem tiefen Fall im Vorjahr meldet sich der asiatische Bitcoin-Gigant eindrucksvoll zurück. Seit Beginn des Jahres kletterte der Kurs um über 33 Prozent, befeuert durch eine lang ersehnte Entscheidung des Indexanbieters MSCI. Doch reicht dieser Impuls aus, um die massiven Verluste seit dem Allzeithoch dauerhaft wettzumachen?

Unsicherheit beseitigt

Treibende Kraft der aktuellen Rally ist die Klarstellung von MSCI, Unternehmen mit großen digitalen Vermögenswerten ("Treasury Companies") nicht aus den globalen Indizes zu verbannen. Diese Entscheidung beseitigte eine monatelange Unsicherheit, die schwer auf dem Kurs lastete.

Die Erleichterung am Markt ist messbar:
* Die Bewertung im Verhältnis zum Nettoinventarwert (mNAV) stieg auf etwa 1,25.
* Dies ist das höchste Bewertungsniveau seit Oktober.
* Der Sektor atmet auf, was auch den US-Konkurrenten Strategy (ehemals MicroStrategy) beflügelte.

Milliarden-Depot stützt Bewertung

Fundamenta bleibt Metaplanet eine massive Wette auf die führende Kryptowährung. Das Unternehmen hält aktuell 35.102 Bitcoin im Wert von rund 3,3 Milliarden US-Dollar. Damit positionieren sich die Japaner als größter korporativer Bitcoin-Halter Asiens und weltweit als Nummer vier unter den börsennotierten Unternehmen.

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Die Akquisitionsstrategie bleibt aggressiv: Allein im vierten Quartal 2025 kaufte der Konzern 4.279 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von rund 105.400 US-Dollar nach. Die kumulierten Durchschnittskosten pro Münze liegen bei etwa 107.606 US-Dollar.

Operatives Geschäft überrascht

Neben der reinen Akkumulation lieferte das operative Geschäft positive Überraschungen. Durch den Einsatz von Derivate-Strategien auf die Bestände generierte Metaplanet im Geschäftsjahr 2025 Einnahmen von rund 55 Millionen US-Dollar. Dieser Wert übertrifft die ursprüngliche Prognose von 3,0 Milliarden Yen deutlich und beweist, dass die Bestände laufenden Cashflow erzeugen können, ohne die Kernreserven anzutasten.

Trotz der jüngsten Euphorie notiert die Aktie mit aktuell 528 Yen immer noch rund 75 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom Mai 2025. Der Boden scheint zwar bei 340 Yen gefunden, doch die Erholung steht erst am Anfang.

Der Blick der Anleger richtet sich nun auf den 15. Januar, wenn in den USA über den CLARITY Act und damit über die künftige Marktstruktur für Kryptowährungen abgestimmt wird. Ungeachtet dieser kurzfristigen regulatorischen Termine verfolgt das Management sein langfristiges Ziel unbeirrt weiter: Bis 2027 sollen 210.000 Bitcoin in der Bilanz stehen – das entspräche einem Prozent der gesamten weltweit verfügbaren Menge.

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