Bei Aixtron verdichten sich die Erwartungen: In wenigen Tagen legt der Anlagenbauer seinen Jahresfinanzbericht vor – und der Markt positioniert sich schon jetzt. Rückenwind kommt dabei nicht nur aus dem Kalender, sondern auch von zwei bekannten Namen: Goldman Sachs und JPMorgan. Entscheidend wird, ob die Zahlen am 26. Februar die jüngste Zuversicht mit Substanz untermauern.

Institutionelle Käufer senden Signale

Ein wichtiger Baustein für die aktuell freundliche Stimmung ist das anhaltende Interesse institutioneller Investoren. Laut einer Stimmrechtsmitteilung vom 2. Februar hat Goldman Sachs die Beteiligung ausgebaut und hält nun 7,35 % der Stimmrechte.

Solche Veränderungen sind für viele Anleger ein Hinweis darauf, dass größere Adressen ihre Positionierung überdenken – gerade vor einem terminlich klar definierten Ereignis wie dem Jahresbericht.

JPMorgan setzt den Rahmen

Zusätzlichen Schub lieferte bereits im Januar eine Neubewertung durch JPMorgan. Analyst Craig McDowell stufte am 21. Januar auf „Overweight“ hoch und nannte ein Kursziel von 25,20 Euro. Als Begründung verwies er auf eine erwartete Verbesserung der Auftragslage im Jahresverlauf 2026, die als Treiber für zukünftiges Umsatzwachstum gesehen wird.

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Genau hier liegt der Kern für die kommenden Tage: Kann Aixtron diese Erwartung mit Hinweisen zur Bestellentwicklung und zum Ausblick stützen?

Der 26. Februar als Taktgeber

Am Mittwoch (26. Februar) stehen neben den finalen Zahlen für 2025 vor allem der Ausblick auf 2026 und die Entwicklung der Bestellungen im Mittelpunkt. Dass der Kurs zuletzt dicht an ein neues 52‑Wochen‑Hoch heranlief (23,48 Euro) und heute bei 23,27 Euro notiert, passt zur Vorfreude – ist aber auch ein Zeichen, wie viel Optimismus bereits eingepreist sein könnte.

Auffällig: Mit einem RSI von 25,1 wirkt der Titel technisch eher überverkauft, obwohl er in den vergangenen 30 Tagen um 10,08 % zugelegt hat. Das unterstreicht, wie nervös die Erwartungshaltung vor den Zahlen sein kann.

Unterm Strich läuft vieles auf einen Punkt hinaus: Am 26. Februar muss vor allem der 2026er-Ausblick liefern – insbesondere zur Auftragslage. Nur dann dürfte die aktuelle Zuversicht, gestützt durch Goldman Sachs’ Anteil und JPMorgans positives Votum, auf einem belastbaren Fundament stehen.

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