Die Adani Group schaltet bei ihrer Expansion in den Bereich Künstliche Intelligenz einen Gang höher und plant Investitionen von insgesamt 100 Milliarden US-Dollar in eine nationale KI-Infrastruktur. Für Adani Green Energy bedeutet dieses Mammutprojekt eine zentrale Rolle als exklusiver Energielieferant für das Vorhaben. Doch reicht diese langfristige Vision aus, um die jüngsten Gewinnrückgänge an der Börse vergessen zu machen?

Synergien zwischen Energie und Rechenleistung

Das Herzstück der Strategie ist der Aufbau einer Rechenzentrumskapazität von 5 Gigawatt (GW). Um den enormen Stromhunger dieser Anlagen mit sauberer Energie zu decken, setzt der Konzern auf eine direkte Kopplung mit großen Erneuerbare-Energien-Clustern. Besonders das massive Khavda-Projekt in Gujarat soll als Basis dienen, um grüne Energie als strategischen Wettbewerbsvorteil für die indischen KI-Ambitionen zu etablieren.

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Expansion durch neue Tochtergesellschaft

Parallel dazu baut das Unternehmen seine operative Basis weiter aus. Am Dienstag wurde mit der Skyspin Energy Ltd eine neue Tochtergesellschaft offiziell registriert. Die Neugründung ist auf die Entwicklung und den Vertrieb von Strom aus Wind- und Solarkraft spezialisiert. In der Branche ist die Schaffung solcher Zweckgesellschaften ein üblicher Vorläufer für die Zuteilung spezifischer neuer Projekte oder den Beginn neuer Bauphasen.

Operative Stärke trifft auf bilanzielle Belastungen

Operativ hat Adani Green bereits deutliche Fortschritte erzielt. Die installierte Gesamtkapazität stieg zuletzt auf über 17,2 GW an. Zudem dominierte das Unternehmen jüngst den indischen Kurzfristmarkt für grünen Strom mit einem Anteil von etwa 38 Prozent am Handelsvolumen.

Finanziell zeigt sich jedoch ein zweigeteiltes Bild: Während der Umsatz aus der Stromlieferung im letzten Quartal um mehr als 20 Prozent zulegte, belasteten hohe Abschreibungen durch den aggressiven Kapazitätsausbau sowie Einmaleffekte das Nettoergebnis deutlich.

Die Aktie konsolidiert heute im Bereich von 975 INR und folgt damit dem gedämpften Trend im gesamten Sektor für erneuerbare Energien. Für die kommenden Monate bleibt entscheidend, wie effizient das Unternehmen die neuen Kapazitäten im Khavda-Park in den laufenden Betrieb integriert, um die Margen trotz der hohen Investitionskosten zu stabilisieren.

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