Meta dreht beim Thema Künstliche Intelligenz den Geldhahn weit auf – und zwar so deutlich, dass sich selbst Tech-Anleger erst einmal sortieren müssen. Gleichzeitig kappt der Konzern Personal und Projekte ausgerechnet dort, wo früher viel Zukunftsfantasie steckte: im Metaverse. Und als nächster Unsicherheitsfaktor steht schon morgen ein brisantes Gerichtsverfahren in den USA an.

Milliarden für Rechenzentren

Der zentrale Punkt für den Markt ist Metas neue Investitionsplanung. Für 2026 stellt das Unternehmen Investitionen (Capex) von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar in Aussicht – nach rund 72 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Das ist ein klarer Fingerzeig: Mark Zuckerberg will in der „KI-Aufrüstung“ nicht nur mitlaufen, sondern dominieren.

Rückenwind liefern die operativen Zahlen. Im vierten Quartal 2025 meldete Meta einen Umsatz von 59,89 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie (EPS) von 8,88 US-Dollar – beides über den Erwartungen. Die Börse wertete das als Bestätigung, dass der Konzern sich die Investitionswucht leisten kann.

Reality Labs wird zurechtgestutzt

Parallel zur KI-Offensive wird an anderer Stelle gespart. Die jüngsten Stellenstreichungen trafen gezielt die Reality-Labs-Sparte. Im Januar wurden laut Bericht mehr als 1.000 Jobs abgebaut, etwa 10% der Belegschaft in diesem Bereich. Zudem wurden mehrere VR-Spiele-Studios geschlossen.

Die Richtung ist damit recht eindeutig: Ressourcen wandern weg von reinen Virtual-Reality-Projekten hin zu KI-integrierten Wearables und Smart Glasses. Meta setzt offenbar stärker auf kurzfristig nutzbare KI-Anwendungen als auf langfristige Metaverse-Wetten.

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Prozess startet morgen

Neben Investitionen und Umbau kommt jetzt juristischer Gegenwind ins Spiel. Morgen (02. Februar 2026) beginnt in New Mexico die Auswahl der Jury in einem Verfahren, das der Bundesstaat angestrengt hat. Der Vorwurf: Metas Plattformen würden Kindesausbeutung durch gefährliche algorithmische Empfehlungen begünstigen.

Bemerkenswert ist vor allem, dass dieser Fall tatsächlich vor Gericht geht – statt vorher abgewehrt oder außergerichtlich beendet zu werden. Ein negatives Urteil könnte damit als Vorlage für weitere Klagen dienen.

Was Analysten daraus ableiten

An der Wall Street wird die hohe Capex-Planung laut Quelltext überwiegend nicht als „Geldverbrennung“ interpretiert, sondern als Wachstumssignal. Mehrere Häuser hoben nach den Quartalszahlen ihre Kursziele an:

  • Pivotal Research: Kursziel 910 US-Dollar (Buy bestätigt)
  • Truist Securities: Kursziel auf 900 US-Dollar erhöht
  • Bank of America: neues Kursziel 885 US-Dollar

Die Argumentation dahinter: steigende Werbeerlöse und die stärkere KI-Integration könnten die Bewertungsprämie rechtfertigen – auch wenn der Investitionsanstieg steil ausfällt.

Zum Kursbild: Der Titel schloss am Freitag bei 718,10 US-Dollar und notiert damit nur knapp unter dem jüngsten 52‑Wochen‑Hoch.

Am 02. Februar richtet sich der Blick kurzfristig auf den Auftakt im New-Mexico-Verfahren – während der Markt mittelfristig vor allem eines bewertet: ob die enorme Investitionswelle die KI-Ambitionen schneller in messbares Wachstum übersetzt.

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