Mit einem weiteren Abschlag zeigte sich die Aktie von Rheinmetall zuletzt erneut schwächer. Der Kurs gab am Montag zum Auftakt der neuen Handelswoche gleich um rund 1,29 % nach und erreichte 1.758,50 €. Diese Bewegung setzte eine Serie von Verlusttagen fort. Die Aktie kommt in eine unglückliche Phase. Der Vorsprung auf die 100-Tage-Linie beläuft sich auf nur noch rund 0,5 %. Damit droht ein erster echter technischer Rückschlag.

Rheinmetall: Es wird immer noch interessant bleiben

Auffällig bleibt dabei die technische Ausgangslage. Trotz des Rückgangs notiert die Aktie weiterhin über dem GD200. Diese Linie dient vielen Marktbeobachtern als Maßstab für die langfristige Tendenz. Solange der Kurs darüber verbleibt, verliert die jüngste Schwäche an grundsätzlicher Bedeutung. Kurzfristige Impulse dominieren das Geschehen, die Wahrnehmung vieler Programme allerdings ist eher langfristig.

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Der Blick auf den gesamten Sektor liefert eine Erklärung. Rüstungswerte finden derzeit nur begrenzte Beachtung. Mehrere Titel aus diesem Bereich verzeichneten ähnliche Kursverläufe. Branchenspezifische Nachrichten reichen aktuell oft nicht aus, um nachhaltige Kursreaktionen auszulösen. Rheinmetall bildet hier keine Ausnahme.

Dabei bleibt die Nachrichtenlage auf operativer Ebene eindeutig. Das Unternehmen sicherte sich einen Rahmenvertrag aus Dänemark zur Lieferung von Munition. Solche Vereinbarungen laufen meist über mehrere Jahre und schaffen verlässliche Erlösströme. Zuvor erhielt Rheinmetall bereits einen Auftrag aus den Niederlanden für Handgranaten zur Ausstattung der Armee. Ähnliche Aufträge sind wirkungslos verpufft, etwa die Munitionsaufträge durch die Bundeswehr. Auch die Kooperationsdiskussion mit OHB zu Satellitensystemen im Weltall halfen noch nicht.

Einerlei: Analysten sehen unverändert ein Kursziel bei rund 2190 Euro, wie die Auswertungen allerdings auch schon seit längerer Zeit für die Düsseldorfer anzeigen.

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