Meta mischt gerade nicht nur im KI-Wettrennen mit, sondern zunehmend auch in der Politik. Der Konzern steckt viel Geld in Wahlkampforganisationen in Kalifornien – mit einem klaren Ziel: Regeln für Künstliche Intelligenz sollen aus Sicht der Branche nicht zu streng ausfallen. Parallel liefert Meta starke Quartalszahlen und kündigt für 2026 enorme Investitionen an.

65 Millionen Dollar für Super-PACs

Laut Politico hat Meta 65 Millionen US-Dollar an zwei Super-PACs überwiesen, die technikfreundliche Kandidaten bei kalifornischen Staatswahlen unterstützen sollen. Konkret flossen 45 Millionen US-Dollar an das American Technology Excellence Project und 20 Millionen US-Dollar an Mobilizing Economic Transformation Across (META) California.

Hintergrund: Meta will damit nach eigener Wahrnehmung „übermäßig belastende“ KI-Gesetzgebung aus Bundesstaaten ausbremsen. Der PAC META California soll Kandidaten parteiübergreifend unterstützen – entscheidend ist, ob sie Metas Positionen zu Technologie- und KI-Regulierung teilen. Der Vorstoß passt zur strategischen Erzählung des Konzerns, sich immer stärker als KI-getriebenes Unternehmen zu positionieren.

Starke Zahlen – aber Reality Labs bleibt ein Klotz am Bein

Ende Januar (29. Januar) legte Meta Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor und übertraf die Erwartungen. Das Kerngeschäft („Family of Apps“) lieferte dabei den Großteil der Erlöse. Gleichzeitig zeigt der Blick auf Reality Labs weiter ein bekanntes Muster: hohe Verluste, die die KI- und Metaverse-Ambitionen teuer machen.

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Wichtige Eckpunkte aus dem Bericht:

  • Umsatz Q4 2025: 59,9 Mrd. USD (+24% zum Vorjahr)
  • Verwässertes EPS: 8,88 USD (+11%)
  • Umsatz Gesamtjahr 2025: 201 Mrd. USD (+22%)
  • Free Cashflow 2025: 44 Mrd. USD
  • Reality Labs: operativer Verlust 6 Mrd. USD (Q4) bzw. 19,2 Mrd. USD (Gesamtjahr)

2026: Investitionsmodus – plus Regulierung als Dauer-Thema

Noch spannender als der Rückblick ist der Ausblick: Meta plant für 2026 CapEx von 115 bis 135 Mrd. USD – deutlich mehr als die 72 Mrd. USD aus 2025. Das Geld soll vor allem in Infrastruktur für Metas „Superintelligence Labs“-Initiative und in den laufenden Betrieb fließen. Für das erste Quartal 2026 stellt das Unternehmen Umsätze zwischen 53,5 und 56,5 Mrd. USD in Aussicht. Laut CFO-Kommentar soll trotz der Investitionsoffensive das operative Ergebnis über dem Niveau von 2025 liegen.

Kann Meta gleichzeitig massiv investieren und den regulatorischen Druck klein halten? Ganz ausblenden lässt sich das Thema nicht: Meta verweist auf anhaltende rechtliche und regulatorische Herausforderungen in der EU und den USA, darunter Verfahren rund um „jugendbezogene“ Themen, bei denen 2026 mehrere Prozesse anstehen und die „letztlich zu einem wesentlichen Verlust“ führen könnten. Zudem einigte sich Meta mit der EU-Kommission auf Änderungen am Angebot „Less Personalized Ads“, das im ersten Quartal 2026 ausgerollt werden soll.

Am Markt hat sich die Zuversicht zuletzt gehalten: Der Schlusskurs von gestern (Dienstag) lag bei 698,24 USD, rund 2,9% unter dem 52‑Wochen-Hoch. Der nächste harte Prüfstein für die Story sind die nächsten Quartalszahlen am 28. April 2026 (voraussichtlich) – dann zeigt sich, ob Umsatztrend, Kostenkurs und Investitionstempo zusammenpassen.

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