Erst Mitte Januar hatte die Bajaj Mobility-Tochter KTM angekündigt, rund 500 Stellen zu streichen. Betroffen ist davon Medienberichten zufolge besonders das mittlere Managment. Mit dem Vollzug scheint man sich nicht viel Zeit lassen zu wollen. Bereits übernächste Woche könnten die ersten Kündigungen ausgesprochen werden, wie einer Unternehmensmitteilung zu entnehmen ist. Zeitgleich dazu wurde ein dazugehöriger Sozialplan ausgehandelt, wie die "Salzburger Nachrichten" berichten.

Laut der Gewerkschaft GPA erhalten betroffene Mitarbeiter Anspruch neben regulären Beendigungsansprüchen Zugang zu zusätzlichen finanziellen Leistung. Die Höhe jener hänge von Alter, Dauer der Beschäftigung und Anzahl der Kinder ab. Im Durchschnitt dürften die zusätzlichen Zahlungen sich auf die Höhe von zwei bis drei Monatsgehältern belaufen.

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KTM zeigt sich zufrieden

Ebenfalls eingerichtet wurde eine Insolvenzstiftung, bei der Beschäftigte hochwertige Maßnahmen zu Weiterbildungen und Qualifizierungen erhalten. Damit soll der Übergang in neue Beschäftigungen erleichtert werden. KTM-Chef Gottfried Neumeister zeigt sich zufrieden mit dieser Lösung und bedankt sich bei den Gewerkschaften für die Zusammenarbeit. Dem Land Oberösterreich wird zudem Dank für die Finanzierung der Insolvenzstiftung ausgesprochen.

Die Anleger nehmen derweil mit, dass die geplanten Stellenstreichungen recht zügig und anscheinen lautlos über die Bühne gehen können. Das hilft dem angeschlagenen Motorradbauer dabei, die Kosten zu drücken und damit wieder etwas freundlichere Aussichten zu bieten. Dem Aktienkurs schadet es nicht. Jener konnte sich auf Monatssicht um gut zehn Prozent bis auf 17,24 Euro am Freitagmorgen verbessern.

Keine Zeit zu verlieren

Nachdem Bajaj Mobility beim einst als Pierer Mobility bekannten Unternehmen die Zügel in die Hand genommen hat, scheinen die neuen Verantwortlichen keine Zeit verlieren zu wollen. Der Umbau wird rasant vorangetrieben mit dem Ziel, die Gewinne wieder auf ein ansehnliches Niveau zu hieven. Dafür sind zwar auch einige schmerzhafte Entscheidungen nötig. Im Erfolgsfall könnten aber gerade die Aktionäre als Gewinner dastehen.

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