Merck & Co. Aktie: Milliarden-Deal im Anflug?
Der US-Pharmakonzern Merck & Co. steht offenbar kurz vor einer spektakulären Übernahme. Laut einem Bericht der Financial Times vom Donnerstagabend verhandelt das Unternehmen über den Kauf des Krebsmittelspezialisten Revolution Medicines. Der Deal könnte ein Volumen von 28 bis 32 Milliarden US-Dollar erreichen – eine der größten Pharma-Transaktionen der jüngeren Vergangenheit.
Die Börse reagierte prompt: Die Merck-Aktie legte am Donnerstag an der NYSE um 2,2 Prozent zu. Nachbörslich gab der Titel allerdings wieder leicht um 0,35 Prozent auf 110,61 US-Dollar nach. Deutlich dynamischer entwickelte sich die Revolution Medicines-Aktie, die im regulären Handel um 4,6 Prozent zulegte und nachbörslich weitere 15,34 Prozent auf 123,86 US-Dollar hochschoss.
Rennen um den Krebs-Spezialisten
Doch Merck ist nicht allein im Rennen. Laut den Informationen der Financial Times haben mehrere große Pharmakonzerne ein Auge auf Revolution Medicines geworfen. Das Unternehmen entwickelt vielversprechende Medikamente gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs – eine der aggressivsten und tödlichsten Krebsformen überhaupt. Eine Einigung könnte den Quellen zufolge noch mehrere Wochen dauern.
Schatten über dem Impfgeschäft
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Während Merck an der Übernahmefront offensiv agiert, droht Gegenwind im Impfstoffgeschäft. Das US-Gesundheitsministerium und die CDC verschoben diese Woche mehrere Impfungen aus der Kategorie "universell empfohlen" in die Kategorie "gemeinsame klinische Entscheidungsfindung". Betroffen sind unter anderem Rotavirus-, Influenza- und HPV-Impfstoffe.
Analysten von Bernstein warnen: Merck könnte den größten Schaden davontragen. Sie schätzen den potenziellen Umsatzeinbruch auf bis zu 2 Milliarden US-Dollar jährlich. Besonders betroffen wären der Rotavirus-Impfstoff RotaTeq und der HPV-Impfstoff Gardasil. Zudem empfiehlt die neue Richtlinie nur noch eine statt zwei Dosen des HPV-Impfstoffs für Jugendliche.
Merck betonte am Donnerstag, dass Änderungen am Impfplan auf umfassenden Daten und Expertenmeinungen basieren sollten. Das Unternehmen verwies auf die ernsten Konsequenzen sinkender Impfraten und bekräftigte sein Engagement für ein "auf strenger Wissenschaft basierendes Impfprogramm". Ein Spannungsfeld zwischen politischem Druck und wissenschaftlicher Evidenz zeichnet sich ab – gerade zu einem Zeitpunkt, an dem Merck mit der Revolution-Übernahme eine neue strategische Weichenstellung vornimmt.
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