Gleich zwei hochrangige Führungskräfte von Merck & Co. haben Anfang Februar größere Aktienpakete verkauft. CFO Caroline Litchfield veräußerte am 4. Februar Aktien im Wert von rund 5,02 Millionen Dollar, zwei Tage später folgte Richard DeLuca, Präsident der Tiergesundheitssparte, mit einem Verkauf über 4,56 Millionen Dollar. Die Transaktionen erfolgten zu Kursen zwischen 119,54 und 121,31 Dollar.

Solche Verkäufe sind bei börsennotierten Unternehmen zwar üblich und häufig Teil langfristiger Vergütungspläne. Dennoch sorgt das Timing für Aufsehen: Die Aktienkurse liegen nahe ihres 52-Wochen-Hochs von 122,43 Dollar, während gleichzeitig die Umsatzprognose für 2026 hinter den Markterwartungen zurückblieb.

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Analysten bleiben optimistisch

Trotz der verhaltenen Guidance zeigt sich Guggenheim unbeeindruckt und hebt das Kursziel kräftig von 122 auf 140 Dollar an. Die Investmentbank stuft MSD weiterhin als "Top Pick" im Pharma-Sektor ein. Auch andere Analysten wie BMO Capital und Wells Fargo setzen auf Kursziele von 135 Dollar.

Der Optimismus gründet vor allem auf der Pipeline und möglichen Patentverlängerungen für den Blockbuster Keytruda. Dessen ursprünglicher Patentschutz läuft 2028 aus – eine Verlängerung würde dem Konzern entscheidende Zeit verschaffen. Zudem stehen wichtige Studiendaten an: Am 29. März werden auf dem ACC-Kongress die vollständigen Phase-2-Daten zu Winrevair bei Herzinsuffizienz erwartet.

Vorsichtige Guidance belastet

MSD prognostiziert für 2026 Umsätze zwischen 65,5 und 67 Milliarden Dollar – ein Wachstum von lediglich ein bis drei Prozent gegenüber 2025. Die Zurückhaltung hat System: Mehrere Produkte verlieren ihre Exklusivität, was die Margen belastet. Morgan Stanley passte daraufhin sein Kursziel auf 109 Dollar an, während Bernstein bei vorsichtigen 100 Dollar bleibt.

Bemerkenswert ist die Dividendenkontinuität: MSD zahlt seit 56 Jahren ununterbrochen Dividende und erhöhte diese zuletzt 15 Jahre in Folge. Die Aktie notiert aktuell bei 119,75 Dollar – nur zwei Prozent unter ihrem Jahreshoch.

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