Die Goldmärkte befinden sich im Wartezustand. Morgen veröffentlicht das US-Arbeitsministerium die Januar-Inflationsdaten – ein Schlüsselmoment für die weitere Zinspolitik der Federal Reserve und damit für die Preisentwicklung des Edelmetalls. Nach der jüngsten Fed-Sitzung Ende Januar, bei der die Währungshüter die Zinsen unverändert ließen, suchen Anleger nach Hinweisen, ob beim März-Treffen Bewegung in die Geldpolitik kommt.

Was auf dem Spiel steht

Ein höher als erwarteter Verbraucherpreisindex würde die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen dämpfen und den Dollar tendenziell stärken – traditionell Gegenwind für das zinslose Edelmetall. Umgekehrt könnten Signale einer sich abkühlenden Teuerung die Attraktivität von Gold als Inflationsschutz und sicherer Hafen erhöhen.

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Bereits heute liefern die US-Import- und Exportpreise einen ersten Indikator für den importierten Preisdruck. Analysten nutzen diese Daten, um das Gesamtbild der Inflation zu vervollständigen.

Fundamentale Stützen bleiben intakt

Abseits der kurzfristigen Datenabhängigkeit profitiert Gold weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten. Die Funktion als Absicherung gegen systemische Risiken verhindert oft stärkere Abverkäufe. Zudem treten globale Zentralbanken seit Monaten als beständige Käufer auf und etablieren damit eine gewisse Preisuntergrenze.

Drei Faktoren für die kommenden Tage:

  • US-CPI-Daten (Mittwoch): Das Hauptereignis dürfte die Volatilität in allen Assetklassen erhöhen
  • Dollar-Index: Die hohe Korrelation zum Greenback bleibt bestehen – jede Währungsbewegung dürfte sich direkt im Goldpreis widerspiegeln
  • Technische Marken: Charttechnisch orientierte Händler warten auf einen klaren Ausbruch aus der aktuellen Konsolidierungszone

Die morgigen Inflationsdaten werden zeigen, ob die Fed im März Spielraum für Zinssenkungen sieht – oder ob das restriktive Umfeld für Gold anhält.

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