Bei Mercedes-Benz läuft der Countdown: In gut einer Woche legt der Konzern die Jahreszahlen für 2025 vor. Parallel stützt das laufende Aktienrückkaufprogramm den Markt mit kontinuierlichen Käufen. Doch wie viel Signal steckt in beidem – und worauf kommt es am 12. Februar wirklich an?

Rückkaufprogramm läuft weiter

Der Konzern hat am Montag den 13. Zwischenbericht zum Aktienrückkauf veröffentlicht. Demnach kaufte Mercedes-Benz in der Woche vom 26. bis 30. Januar insgesamt 732.480 Aktien über XETRA zurück. Seit Programmstart am 3. November 2025 summiert sich das Volumen auf 8.580.254 Aktien; abgewickelt wird es über eine beauftragte Bank.

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Wichtig ist dabei weniger der einzelne Handelstag als das Gesamtbild: Der Rückkauf läuft planmäßig und liefert frische, überprüfbare Daten – ein Faktor, der in einer Woche mit anstehenden Jahreszahlen naturgemäß stärker beachtet wird.

Die wichtigsten Fakten (aktuell):
- Nächster großer Termin: 12. Februar 2026 (Jahresergebnisse 2025 / Q4)
- Rückkauf in der letzten gemeldeten Woche: 732.480 Aktien
- Rückkauf seit November 2025: 8.580.254 Aktien
- Absatz 2025: 2,2 Mio. Pkw und Transporter

Auch der Kurs spiegelt diese Zwischenphase: Der Schlusskurs von 58,53 € liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt (60,20 €), aber über dem 200-Tage-Durchschnitt (55,10 €). Auf 30 Tage steht ein Minus von -3,16%, seit Jahresanfang -5,49%.

Warum der 12. Februar zählt

Am 12. Februar dürfte sich entscheiden, ob der Markt die jüngste Zurückhaltung als normale Schwankung oder als Vorbote eines schwierigeren Jahres interpretiert. Auf der Agenda stehen laut Unternehmen:

  • die endgültigen Finanzkennzahlen für 2025
  • der Ausblick für 2026
  • Fortschritte bei der Elektrifizierung
  • Entwicklungen im margenstarken Luxussegment

Die Absatzzahl für 2025 ist bereits bekannt: 2,2 Millionen Fahrzeuge. Zudem hatte das Unternehmen mitgeteilt, die Q3-Ergebnisse 2025 hätten im Rahmen der Jahresprognose gelegen. Der nächste klare Datenpunkt ist nun der Jahresabschluss – inklusive Ausblick.

Umfeld bleibt anspruchsvoll

Im Hintergrund bleibt das Marktumfeld für europäische Autobauer angespannt. Im Quelltext werden mögliche Zollrisiken durch US-Handelspolitik als Thema genannt. Zusätzlich gab es Ende Januar eine Einigung über einen Dieselvergleich in den USA (genannt werden rund 149,6 Mio. US-Dollar).

Gleichzeitig setzt Mercedes-Benz strategische Akzente: Ebenfalls Ende Januar wurde eine Beteiligung an einem chinesischen Entwickler für autonomes Fahren erwähnt, mit einem Volumen von 191 Mio. US-Dollar. Das passt zur Linie, in Zukunftstechnologien zu investieren – liefert aber kurzfristig vor allem Kontext für den Ausblick.

Zum Fahrplan der nächsten Wochen gehören nach dem 12. Februar auch der Geschäftsbericht am 4. März, die virtuelle Hauptversammlung am 16. April sowie der Q1-Zwischenbericht am 29. April. Der 12. Februar ist dabei der erste Termin, der den Takt für 2026 setzen dürfte.

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