Mercedes-Benz arbeitet sein Aktienrückkaufprogramm weiter ab – und hat dabei die Marke von 10 Millionen zurückgekauften Aktien überschritten. Parallel meldete der Konzern Aktienerwerbe mehrerer Vorstandsmitglieder über das Phantom Share Program. Doch was heißt das konkret für die Kapitalrückflüsse an die Aktionäre in den kommenden Monaten?

  • In der Woche 9. bis 13. Februar: 728.934 Aktien zurückgekauft (XETRA)
  • Seit Programmstart am 3. November 2025: 10.023.989 Aktien zurückgekauft
  • Rahmen: bis zu 2 Mrd. Euro und bis zu 96 Mio. Aktien, Laufzeit bis 3. November 2026
  • Dividendenvorschlag für 2025: 3,50 Euro je Aktie (HV: 16. April)

Rückkauf: Neuer Zwischenbericht, klare Fortschritte

Mit dem 15. Zwischenbericht zum Rückkaufprogramm bestätigte Mercedes-Benz die Fortsetzung der Käufe. Allein in der vergangenen Berichtswoche kamen 728.934 Aktien hinzu. Die durchschnittlichen Kaufpreise lagen dabei je nach Handelstag grob im Bereich von rund 56 bis 59 Euro. Abgewickelt wurden die Transaktionen über XETRA.

Seit dem Start Anfang November summiert sich das Volumen damit auf 10.023.989 eigene Aktien. Der von Mercedes-Benz angekündigte Rahmen bleibt deutlich größer: Bis zu 96 Millionen Aktien dürfen für maximal 2 Milliarden Euro zurückgekauft werden, spätestens bis Anfang November 2026.

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Directors’ Dealings: Vorstände erwerben Aktien (Phantom Shares)

Zusätzlich veröffentlichte der Konzern gemeldete Eigengeschäfte von Führungskräften. Im Rahmen des Phantom Share Programms wurden Aktienerwerbe bis zu folgenden Maximalbeträgen gemeldet:

  • Ola Källenius (CEO): bis zu 561.385,42 Euro
  • Dr. Jörg Burzer: bis zu 280.664,10 Euro
  • Harald Wilhelm (CFO): bis zu 163.534,76 Euro

Die Meldungen erfolgten nach den Vorgaben der Marktmissbrauchsverordnung.

Dividende und Restvolumen: Das ist für 2026 eingeplant

Mercedes-Benz ordnet den Rückkauf in seine Kapitalallokationspolitik ein: Künftige freie Cashflows aus dem Industriegeschäft sollen laut Unternehmensangaben für Dividenden und Aktienrückkäufe genutzt werden.

Konkret liegt für 2025 ein Dividendenvorschlag von 3,50 Euro je Aktie auf dem Tisch – nach 4,30 Euro im Vorjahr. Beim Rückkaufprogramm ist laut Angaben bis Ende 2025 bereits ein Volumen von rund 300 Millionen Euro umgesetzt worden. Für 2026 verbleibt damit ein Spielraum von bis zu 1,7 Milliarden Euro, solange das Programm wie angekündigt fortgeführt wird. Die nächste wichtige Wegmarke ist die Hauptversammlung am 16. April, bei der über die Dividende abgestimmt werden soll.

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