Der US-Biotech-Entwickler Curis zieht verstärkt institutionelles Kapital an. Eine aktuelle Meldung an die Börsenaufsicht SEC zeigt, dass Armistice Capital eine bedeutende Position von knapp 10 Prozent am Unternehmen aufgebaut hat. Kann diese finanzielle Rückendeckung die Entwicklung des Hoffnungsträgers Emavusertib entscheidend vorantreiben?

Wichtige Eckpunkte zur aktuellen Lage:
* Großaktionär: Armistice Capital hält nun 9,99 % der Stimmrechte.
* Finanzierung: Im Januar wurde eine Privatplatzierung über bis zu 80,8 Millionen USD vereinbart.
* Fokus: Klinische Entwicklung des Krebsmedikaments Emavusertib (CA-4948).
* Termin: Quartalszahlen werden voraussichtlich am Freitag erwartet.

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Armistice Capital sichert sich 9,99 Prozent

Laut der heute veröffentlichten SEC-Meldung halten Armistice Capital und deren Manager Steven Boyd insgesamt 1.336.876 Aktien von Curis. Dies entspricht einer Beteiligung von 9,99 Prozent zum Stichtag Ende 2025. Der Einstieg des auf das Gesundheitswesen spezialisierten Investors erfolgt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt.

Erst vor wenigen Tagen, am 13. Februar, reichte Curis ein sogenanntes „Shelf Registration Statement“ (S-3) ein. Dieses Instrument ermöglicht es dem Unternehmen, künftig flexibel neues Kapital aufzunehmen oder bestehenden Aktionären den Wiederverkauf ihrer Anteile zu erleichtern.

Finanzpolster für klinische Meilensteine

Die Beteiligung von Armistice ist Teil einer umfassenderen Finanzierungsstrategie. Im Januar sicherte sich Curis durch eine Privatplatzierung mit institutionellen Investoren und Insidern Zusagen über Bruttoerlöse von insgesamt 80,8 Millionen US-Dollar. Ein erster Teilbetrag von 20,2 Millionen US-Dollar floss bereits am 9. Januar zu.

Das Kapital ist für die Forschung und Entwicklung der klinischen Pipeline vorgesehen, insbesondere für den Lead-Kandidaten Emavusertib. Curis arbeitet daran, seine finanzielle Basis zu stabilisieren: Im dritten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 7,7 Millionen US-Dollar, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresverlust von 10,1 Millionen US-Dollar darstellt.

Fortschritte bei Emavusertib

Das operative Geschäft konzentriert sich auf Emavusertib (CA-4948), einen oralen Hemmstoff für die Behandlung verschiedener Krebsarten. Das Medikament wird aktuell in mehreren Studien (TakeAim Lymphoma und TakeAim Leukemia) gegen Lymphome sowie akute myeloische Leukämie (AML) getestet.

CEO James Dentzer strebt beschleunigte Zulassungsverfahren in den USA und Europa für die Indikation bei primären Lymphomen des Zentralnervensystems (PCNSL) an. Zudem startete kürzlich eine Proof-of-Concept-Studie bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), deren erste Daten für Ende 2026 erwartet werden.

Am Freitag, den 20. Februar, wird Curis voraussichtlich die Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Dieser Bericht wird Aufschluss über die aktuelle Cash-Reichweite nach der Januar-Finanzierung und den Fortschritt der Patientenrekrutierung geben. Die Kursziele der Analysten liegen derzeit in einer weiten Spanne zwischen 5 und 20 US-Dollar.

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