Lynas Rare Earths Aktie: Rückschlag nach Rallye
Die Aktie des australischen Seltene-Erden-Produzenten Lynas Rare Earths geriet am Dienstag deutlich unter Druck. Der Titel verlor 5,52% auf 15,05 A$ – und das, obwohl die strategische Partnerschaft mit dem japanischen Handelshaus Sojitz gerade erst ausgeweitet wurde. Nach einem beeindruckenden Kursanstieg von 117% in den vergangenen zwölf Monaten scheint die Aktie nun an technischen Widerständen zu scheitern.
Widerstand bei 16,00 A$ stoppt Aufwärtsbewegung
Der jüngste Rücksetzer folgt auf gescheiterte Ausbruchsversuche über die Marke von 16,00 A$. An dieser Schwelle trafen Verkäufer auf einen überhitzten Titel, der nach der langen Rally konsolidiert. Marktbeobachter verweisen auf ambitionierte Bewertungsniveaus und technische Hürden als Gründe für die Korrektur.
Aktuell notiert die Aktie knapp oberhalb ihres gleitenden 50-Tage-Durchschnitts von 14,80 A$ – eine Marke, die als mittelfristige Unterstützung gilt. Sollte dieses Level nicht halten, dürfte weiterer Abwärtsdruck folgen.
Sojitz weitet Bezug von Seltenen Erden aus
Am Montag gab Sojitz Corporation bekannt, ab April 2026 auch Samarium von Lynas zu importieren. Damit erweitert der japanische Konzern sein Bezugsprogramm, das bereits Dysprosium und Terbium umfasst. Bis Mitte 2027 will Sojitz insgesamt sechs verschiedene Seltene Erden von Lynas beziehen – ein strategischer Schritt zur Diversifizierung der japanischen Lieferketten für kritische Rohstoffe.
Die wichtigsten Fakten:
- Samarium-Produktion wurde von 2027 auf erstes Halbjahr 2026 vorgezogen
- Steigende Nachfrage aus Hightech-Magneten und Medizintechnik treibt Zeitplan
- Sojitz plant Bezug von bis zu sechs Seltenen Erden bis Mitte 2027
Operative Herausforderungen belasten
Trotz positiver strategischer Signale kämpft Lynas mit operativen Schwierigkeiten. Ende 2025 führten Stromausfälle in der Kalgoorlie-Aufbereitungsanlage zu Produktionsausfällen. Diese Unsicherheiten belasten die Stimmung.
Analysten von Bell Potter halten sich zurück und verweisen auf Ausführungsrisiken sowie die Volatilität im Geschäft. Das Scheitern an der 16,00-A$-Marke deutet darauf hin, dass der Markt zunächst konsolidiert, bevor eine klare Richtungsentscheidung fällt.
Die beschleunigte Samarium-Produktion und die ausgeweitete Japan-Partnerschaft stützen zwar die langfristige Story. Kurzfristig dominieren jedoch technische Gewinnmitnahmen und operative Unsicherheiten das Bild. Der Kampf um die 14,80-A$-Unterstützung wird zeigen, ob Käufer zurückkehren oder die Korrektur weiter läuft.
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