Japan macht ernst bei der Rohstoffsicherheit. Das Handelshaus Sojitz vertieft die Zusammenarbeit mit dem australischen Produzenten Lynas Rare Earths und zieht wichtige Liefertermine vor. Ein strategischer Schritt, um die Abhängigkeit von China bei kritischen Mineralien zügig zu verringern.

Zeitplan beschleunigt

Der Kern der erweiterten Vereinbarung betrifft den Import von Samarium, einem essentiellen Bestandteil für Permanentmagnete. Sojitz wird bereits ab April 2026 mit dem Bezug dieses Elements beginnen. Bemerkenswert ist hierbei die operative Anpassung bei Lynas: Das Unternehmen hat die Produktion von Samarium auf das erste Halbjahr 2026 vorgezogen, ursprünglich war der Start erst für 2027 geplant.

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Diese Erweiterung baut auf einer bestehenden Lieferbeziehung auf. Bereits seit Oktober des Vorjahres bezieht das japanische Unternehmen Dysprosium und Terbium von den Australiern. Die Pläne für die nahe Zukunft sind ambitioniert: Bis Mitte 2027 beabsichtigt Sojitz, bis zu sechs verschiedene mittlere und schwere Seltene Erden von Lynas zu beziehen.

Strategische Diversifizierung

Hintergrund dieser intensivierten Allianz ist das Bestreben Japans und anderer Industrienationen, Risiken in der Lieferkette zu minimieren. China kontrolliert weiterhin den Großteil der weltweiten Kapazitäten zur Raffination und Separation Seltener Erden. Lynas nimmt in diesem Gefüge eine Sonderstellung ein, da es der einzige signifikante Produzent von separierten Oxiden Seltener Erden außerhalb Chinas ist, der im kommerziellen Maßstab operiert.

Mit der vorgezogenen Lieferung von Samarium beweist Lynas operative Flexibilität und festigt seine Position als zentraler Baustein für die Versorgungssicherheit der japanischen High-Tech- und Medizintechnik-Industrie.

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