Lynas Aktie: Verkaufsempfehlung!
Während die Aktie des australischen Seltene-Erden-Produzenten Lynas Rare Earths seit Jahresbeginn um über 38 Prozent zulegte, bleibt das Analysehaus Ord Minnett skeptisch. Am Samstag bekräftigte die Investmentfirma ihre "Sell"-Einstufung und sieht weiterhin deutliches Abwärtspotenzial.
Analyst Matthew Hope hält an seinem Kursziel von 11,00 AUD fest – ein Wert, der deutlich unter dem aktuellen Handelsniveau liegt. Die in den USA gehandelten Aktien (LYSCF) schlossen am 13. Februar bei 11,40 USD. Die vorsichtige Einschätzung steht im starken Kontrast zur jüngsten Kursentwicklung und wirft die Frage auf: Ist die Rally berechtigt oder überzogen?
Geteilte Meinungen unter Analysten
Ord Minnett steht mit seiner Einschätzung ziemlich allein da. Andere Finanzinstitute vergeben aktuell "Buy"-Empfehlungen mit Kurszielen zwischen 17,00 und 18,10 AUD. Laut TipRanks lautet das Konsensrating "Moderate Buy", das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel liegt bei etwa 15,53 AUD.
Diese Spannweite zeigt die Unsicherheit über die künftige Bewertung des Unternehmens. Während optimistische Analysten auf die Marktposition und steigende Preise setzen, mahnen Skeptiker zur Vorsicht.
Starke Quartalszahlen, aber operative Herausforderungen
Im Januar meldete Lynas einen Umsatzsprung von 43 Prozent im Quartalsvergleich auf 201,9 Millionen AUD für das Quartal bis zum 31. Dezember 2025. Haupttreiber waren höhere Verkaufspreise, die auf 85,60 AUD je Kilogramm kletterten.
Doch es gibt Störfeuer: Die Produktionsanlage in Kalgoorlie kämpfte Anfang 2026 mit Stromausfällen, die das Produktionsvolumen belasteten. Hinzu kommt der bevorstehende Führungswechsel – Langzeit-CEO Amanda Lacaze kündigte ihren Rückzug zum Ende des Geschäftsjahres an.
Geopolitischer Rückenwind bleibt
Der Seltene-Erden-Sektor profitiert weiterhin von geopolitischen Spannungen und dem Bestreben westlicher Länder, ihre Lieferketten zu diversifizieren. Am 13. Februar legte die LYSCF-Aktie um 3,73 Prozent auf 11,40 USD zu. Der ASX 200 Index verzeichnete in der gleichen Woche ein Plus von 2,40 Prozent.
Die Frage bleibt: Rechtfertigen die operativen Fortschritte und das Marktumfeld die aktuelle Bewertung, oder ist Ord Minnett mit seiner Skepsis der realistischere Ratgeber? Die kommenden Monate dürften zeigen, ob die Bullen oder die Bären recht behalten.
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