Tivan forciert die Entwicklung des Molyhil-Wolframprojekts im australischen Northern Territory und hat spezialisierte Ingenieurs- und Beratungsfirmen mit der Erstellung einer zentralen Machbarkeitsstudie beauftragt. Damit rückt das Ziel, wichtige technische Meilensteine zeitnah zu erreichen, in greifbare Nähe. Kann das Unternehmen den straffen Zeitplan bis zur geplanten Fertigstellung der Studie im April 2026 halten?

  • Partner: GR Engineering Services und SRK Consulting führen die Scoping-Studie durch.
  • Zeitplan: Abschluss der Studie für April 2026 geplant; Bohrstart im März.
  • Ressourcen: 4,647 Millionen Tonnen bei Molyhil; deutliches Upgrade bei Speewah auf 43,2 Millionen Tonnen.
  • Diversifizierung: Expansion in Kupfer- und Goldprojekte in Timor-Leste abgeschlossen.

Fokus auf Molyhil und kritische Rohstoffe

Mit der Vergabe der Aufträge an GR Engineering Services und SRK Consulting startet die detaillierte Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Parameter für das Molyhil-Projekt. Die Lagerstätte umfasst geschätzt 4,647 Millionen Tonnen Mineralressourcen. Wolfram und Molybdän werden von der australischen Regierung als kritische Ressourcen mit hoher Priorität eingestuft, was die strategische Bedeutung des Vorhabens unterstreicht.

Zusätzliche Synergien verspricht die unmittelbare Nähe zum bestehenden Sandover-Projekt, was künftige logistische Abläufe vereinfachen dürfte. Nachdem Tivan die Übernahme von Molyhil am 19. Januar formal abgeschlossen hat, bereitet das Management nun ein umfangreiches Bohrprogramm vor. Der Startschuss für die Feldarbeiten soll bereits im nächsten Monat fallen. Im Fokus stehen dabei die Validierung der vorhandenen Ressourcen sowie die Erkundung von Erweiterungspotenzialen.

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Ressourcen-Upgrade und starke Partnerschaften

Die Fortschritte bei Molyhil ergänzen die positive Entwicklung beim Speewah-Fluoritprojekt. Erst vor zwei Wochen meldete Tivan dort eine Erhöhung der Tonnage um 16 % auf insgesamt 43,2 Millionen Tonnen (8,3 % Kalziumfluorid). Besonders hervorzuheben ist eine hochgradige Komponente von 9,6 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 20,6 %.

Für die Vermarktung von säurefähigem Flussspat auf internationalen Exportmärkten setzt Tivan auf eine strategische Allianz mit der Sumitomo Corporation. Die finanzielle Basis für die weiteren Schritte wurde im Januar durch eine erste Finanzierungsrunde über 11,3 Millionen Australische Dollar durch ETFS Capital gestärkt.

Expansion nach Timor-Leste

Neben den industriellen Mineralien verbreitert das Unternehmen seine Basis durch den vor wenigen Tagen abgeschlossenen Erwerb von Konzessionen in Timor-Leste. Für die Projekte Baucau und Ossu zahlte Tivan 250.000 US-Dollar in bar und gab rund 1,47 Millionen Aktien an den Verkäufer Beacon Minerals aus. Diese Gebiete gelten als aussichtsreich für Kupfer- und Goldvorkommen und ergänzen das Portfolio um Edel- und Basismetalle.

Die kommenden Wochen stehen im Zeichen der operativen Umsetzung. Während im März die Bohrer bei Molyhil anlaufen, liefert die für April 2026 terminierte Scoping-Studie die entscheidenden Daten für die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projekts. Parallel dazu treibt Tivan die Definition der Mineralisierungszonen beim Sandover-Projekt voran, nachdem dort letzte Woche erste Bohrergebnisse veröffentlicht wurden.

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