Lufthansa Aktie: Korrektur beendet?
Operative Turbulenzen treffen auf optimistische Analystenstimmen – die Lufthansa Aktie steht an einem Wendepunkt. Während kurzfristige Belastungen durch Flugausfälle und geopolitische Spannungen den Kurs am Freitag um 0,78 Prozent auf 8,37 Euro drücken, sehen Experten Licht am Horizont.
Wetterkapriolen und Iran-Krise belasten
Die Schweizer Tochtergesellschaft Swiss musste zuletzt wetterbedingt Flüge streichen – ein operativer Rückschlag mit direkten Auswirkungen auf die Umsätze. Hinzu kommt die anhaltende Meidung des iranischen Luftraums. Bis Ende Januar bleiben Flüge nach Teheran ausgesetzt. Die längeren Ausweichrouten treiben den Kerosinverbrauch in die Höhe und belasten die Margen.
Die wichtigsten Fakten:
* Flugausfälle bei Swiss durch widrige Wetterbedingungen
* Iran-Flüge bis Ende Januar gestrichen, längere Routenführung erhöht Kosten
* Bernstein Research bestätigt "Market-Perform" mit Kursziel 7,75 Euro
* Société Générale stellt mögliches Ende der Korrektur in den Raum
Analysten sehen Trendwende
Bernstein Research liefert eine entscheidende Einschätzung: Die Nachfrageschwäche auf den transatlantischen Routen im Sommer war nur vorübergehend. Die wichtigen Verbindungen zwischen Europa und Nordamerika ziehen wieder an – ein Szenario, von dem die Lufthansa als Netzwerk-Carrier besonders profitieren könnte. Das Analysehaus hält an seiner Einstufung "Market-Perform" mit Kursziel 7,75 Euro fest.
Noch deutlicher wird die Société Générale. Unter der Überschrift "Korrektur beendet?" signalisieren die Experten, dass nach der jüngsten Schwächephase ein Boden erreicht sein könnte. Die Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Hoch bei 10,20 Euro im Dezember rund 18 Prozent eingebüßt und notiert nun wieder nahe ihrem 50-Tage-Durchschnitt.
Spannungsfeld zwischen kurzfristig und langfristig
Die Lufthansa steht damit in einem klassischen Zielkonflikt: Operative Störfeuer drücken auf die Stimmung, während die fundamentale Perspektive sich aufhellt. Die transatlantischen Routen zählen zu den margenstärksten Verbindungen im Konzernportfolio. Zieht die Nachfrage dort nachhaltig an, könnte dies die kurzfristigen Belastungen überkompensieren. Mit der anstehenden Berichtssaison werden belastbare Zahlen zur Geschäftsentwicklung erwartet.
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