Valneva Aktie: Investor-Offensive
Valneva sucht den direkten Draht zu institutionellen Anlegern. Das französische Biotech-Unternehmen startet eine mehrstufige Präsentationsreise durch die USA und Europa – und die kommt nicht von ungefähr. In wenigen Wochen sollen die entscheidenden Phase-3-Daten für den Borreliose-Impfstoff VLA15 vorliegen. Ein Termin, von dem die weitere Entwicklung der Aktie maßgeblich abhängen dürfte.
Roadshow mit klarem Timing
CEO Thomas Lingelbach und Finanzvorstand Peter Bühler absolvieren ab heute drei ausgewählte Branchenkonferenzen. Den Auftakt bildet die 46. Health Care Conference der Investmentbank TD Cowen in Boston, gefolgt vom Jefferies Biotech Summit in Miami am 10. März und der Van Lanschot Kempen Life Sciences Conference in Amsterdam Mitte April.
Die zeitliche Abfolge ist bewusst gewählt. Partner Pfizer will die finalen Studienergebnisse zum Borreliose-Kandidaten VLA15 in der ersten Jahreshälfte 2026 veröffentlichen – das Management positioniert sich also im Vorfeld dieser möglichen Weichenstellung. Bei positiven Daten könnte Pfizer unmittelbar die Zulassungsunterlagen einreichen.
Zahlen zeigen moderates Wachstum
Die vorläufigen Jahreszahlen für 2025 liefern den finanziellen Rahmen für die Gespräche: Gesamterlöse von 174,7 Millionen Euro nach 169,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der produktbasierte Umsatz stieg währungsbereinigt um 9 Prozent, wenn man den planmäßigen Rückgang bei Drittanbieter-Verkäufen herausrechnet. Der Kassenbestand lag zum Jahresende bei 109,7 Millionen Euro.
Für 2026 kalkuliert Valneva mit Einnahmen zwischen 155 und 170 Millionen Euro. Die leicht rückläufige Prognose spiegelt den bewussten Abbau der Drittanbieter-Geschäfte wider, während die eigenen Marken weiterwachsen sollen. Parallel arbeitet das Unternehmen an weiteren Pipeline-Projekten: Erste Phase-2-Daten zum Shigella-Impfstoff S4V werden ebenfalls noch 2026 erwartet.
Personelle Kontinuität gesichert
Der Verwaltungsrat verlängerte den Vertrag von Mitgründer Lingelbach um drei Jahre. Die formale Zustimmung der Hauptversammlung 2026 steht noch aus, doch das Signal ist eindeutig: Das Unternehmen setzt auf Beständigkeit in der kritischen Phase zwischen Studiendaten und möglicher Zulassung. Mit einem Minus von gut 10 Prozent in den vergangenen sieben Tagen zeigt die Aktie zuletzt Schwäche – die anstehenden VLA15-Daten dürften hier zur Richtungsentscheidung werden.
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