Lufthansa Aktie: Flugchaos nach Iran-Schlag
Die Eskalation im Nahen Osten trifft die Luftfahrtbranche mit voller Wucht. Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran hat Lufthansa umfassende Flugstreichungen verkündet. Gleichzeitig gerät die Aktie unter Druck – und das gleich von zwei Seiten.
Luftraum-Sperrungen treffen operative Planung
Lufthansa hat bis einschließlich 7. März sämtliche Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil und Teheran gestrichen. Die Lufträume über Israel, Libanon, Jordanien, Irak und Iran werden gemieden. Bereits heute und morgen fallen zudem Verbindungen nach Dubai und Abu Dhabi aus. Die Airline begründet die Maßnahmen mit der Sicherheit von Passagieren und Crews – betroffene Fluggäste können kostenfrei umbuchen oder erhalten ihr Geld zurück.
Die Situation verschärft sich dadurch, dass Israel seinen Luftraum für zivile Flüge komplett geschlossen hat. Verkehrsministerin Miri Regev ordnete die Sperrung bis auf weiteres an, während das Land einen iranischen Gegenschlag erwartet. Reisende wurden aufgefordert, vorerst nicht zum Flughafen zu kommen. Auch der Irak hat seinen Luftraum dichtgemacht.
Gewinnmitnahmen belasten zusätzlich
Doch nicht nur die geopolitische Lage setzt der Lufthansa-Aktie zu. Am Freitag verlor das Papier rund vier Prozent – mit verursacht durch Gewinnmitnahmen bei IAG. Die britisch-spanische Holding hatte zwar solide Zahlen vorgelegt, doch nach dem Erreichen des höchsten Kursniveaus seit 2018 griffen Investoren zu. Die Schwäche schwappte auf die gesamte Branche über: Air France-KLM büßte fast sechs Prozent ein.
Analysten von UBS stellten bereits die Frage, ob "solide Resultate" den Aktionären bei den etablierten Netzwerk-Airlines noch genügen würden. Die Papiere von Lufthansa, IAG und Air France-KLM hatten sich zuletzt deutlich besser entwickelt als Billigflieger wie easyJet oder Ryanair – nun droht eine Konsolidierung.
Die Kombination aus operativen Einschränkungen durch die Nahost-Krise und technischer Schwäche am Markt dürfte die Lufthansa-Aktie kurzfristig weiter belasten. Für das im DAX-Rennen befindliche Papier kommt die Entwicklung zur Unzeit.
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